Damit sind nun alle 165 Handschriften der Staatsbibliothek Bamberg, die auf das 5. bis frühe 11. Jahrhundert datiert werden und somit nachweislich oder mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Bistumsgründer Kaiser Heinrich II. (gest. 1024) zurückgehen, komplett auf der Internetseite der Staatsbibliothek Bamberg in digitaler Form einsehbar.
Ein weiterer Mehrwert entsteht durch die Anreicherung der Digitalisate mit Strukturdaten, mit Beschreibungen zweier gedruckter Handschriftenkataloge in PDF und mit Daten der Forschungsdokumentation.
Da inzwischen auch die bis 2005 nur konventionell gepflegte Forschungsdokumentation retrospektiv in der Datenbank erfaßt wurde, ist nun auch sämtliche in der Staatsbibliothek Bamberg bekannte Literatur zu den Handschriften der Kaiser-Heinrich-Bibliothek bibliographisch abrufbar.
Nach einem organisatorischen Vorlauf war die digitale « Kaiser-Heinrich-Bibliothek » im November 2010 mit den ersten volldigitalisierten Handschriften freigeschaltet worden. Die noch fehlenden Codices und Fragmente wurden seitdem sukzessive vom hauseigenen Fotografen der Staatsbibliothek Bamberg digitalisiert. Das gesamte Projekt wurde von der Oberfrankenstiftung maßgeblich finanziell gefördert und in enger Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek München umgesetzt.
Weitere Informationen und Zugriff auf die Digitalisate erhalten Sie auf
http://www.kaiser-heinrich-bibliothek.de







