Publication – « Les ducs de Bourgogne dans les conflits de leur temps (XIVe-XVIe siècles) » (Publications du Centre Européen d’Études Bourguignonnes, 66, 2026)

Les ducs de Bourgogne dans les conflits de leur temps (XIVe-XVIe siècles), Publications du Centre Européen d’Études Bourguignonnes, t. 66, 2026 ; 1 vol., XXII–181 p. ISBN : 978-2-8399-5290-3. Prix : € 87,00.

Statuts du Centre européen d’Études bourguignonnes (XIVe-XVIe s.)

Liste des membres au 1er juillet 2026

Allocution inaugurale, par Bertrand Schnerb

Rapport d’activités pour 2024-2025, par Alain Marchandisse

In memoriam Jean-Daniel Morerod (1956-2025)

Herman Kamp, En guise d’introduction

Georg Jostkleigrewe, Les ducs Valois face à la longue durée des conflits capétiens : les dissensions autour de la monnaie d’Auxonne

Camille Rutsaert, Philippe le Hardi, héritier cupide et sans scrupule ? Les enjeux de la succession brabançonne dans le contexte des guerres de Gueldre (1385-1390 et 1397-1399)

Julien Lagalice, Pour en parler a monseigneur le duc et tant fere envers ly. Philippe le Bon, Besançon et l’archevêque : apaiser, négocier et gouverner la cité (1444-1454)

Anne-Frédérique Provou, Soutenir ou réprimer ? Philippe le Bon et Charles le Téméraire comme arbitres dans les conflits audomarois au XVe siècle

Alison Leininger, Charles le Téméraire, acteur ou arbitre en Lorraine ? Le cas du conflit entre les Neufchâtel et les Angevins (1467-1472)

Nils Bock, Un duc dans la diplomatie des rois : Charles et le conflit anglo-danois dans les années 1460-1470

François Foulonneau, Être juge et partie : les ducs et la possession de la seigneurie de Jonvelle (XVe siècle-1510)

Yves Huybrechts, Les droits féodaux du Brabant et de Gueldre comme éléments de la politique d’intervention de Charles Quint en Frise orientale (1530-1548)

Mauréna Benteboula, Au nom de l’oncle, du fils et de la Bourgogne : Catherine de Clèves, une duchesse prise entre les feux de la guerre et les déchirements familiaux

Marie Verbiest, Les imprimés d’actualité sur la guerre de Gueldre (1538-1543) : chambres d’écho des guerres d’Italie ?

Jean-Marie Yante, Le Luxembourg et Metz face à l’expansionnisme français (1542-1559)

Autres communications présentées aux Rencontres de Paderborn

Source : Brepols

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Publication – Mikuláš Netík, « Writing Barbarossa’s Crusade: The Historia de expeditione in Context »

The Historia de expeditione Friderici imperatoris, a contemporary narrative of Frederick Barbarossa’s crusade from 1189–1190, represents the most comprehensive and detailed description of the emperor’s military campaign and has the character of an eyewitness account. Nevertheless, it remained overshadowed by narratives of the French and English participation in the Third Crusade, and its content was not properly analyzed for a long time. This was largely due to the question of the text’s exact authorship, which frustrated previous research attempts and prevented a deeper examination of the text’s content and context.

Rather than limiting itself to answering the question of the author’s identity, this monograph considers the source’s possible ‘causa scribendi’, its intended audience, narrative functions, and the context that may have influenced its form and message. The analysis reveals that the primary concern of the anonymous author (and perhaps, to some extent, of the compiler as well), to whom the historiographical tradition ascribes the name “Ansbert”, was to glorify the crusade and its leader Barbarossa, and when the crusade disintegrated after Frederick’s death in the Saleph River, to offer an apologia of the expedition and, above all, the crusading emperor. To achieve this aim and to portray Barbarossa and his crusade as legitimate and indeed successful, at least in terms of salvation, the narrative employed a broad range of crusading ideology that had gradually developed during the 12th century. By analyzing the elements that usually constituted crusade ideology at the end of the century and the imprint that it left on the ‘Historia de expeditione’, this book also contributes to our understanding of the crusade movement and ideology in the High Middle Ages.

Table des matières : ici

Mikuláš Netík, Writing Barbarossa’s Crusade: The Historia de expeditione in Context, Wiesbaden, Harrassowitz Verlag, 2026 ; 1 vol., XXXVI–376 p. (Monumenta Germaniae Historica, Schriften, 87). ISBN : 978-3-447-12591-8. Prix : € 85,00.

Source : Harrassowitz Verlag

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Colloque – Manus: Performativität, Semiotik und Symbolik der Hand im Mittelalter

Das Heft 2028/1 von „Das Mittelalter“ widmet sich dem Thema „Manus: Performativität, Semiotik und Symbolik der Hand im Mittelalter“. Der Call for Paper ist bis zum 15. November 2026 offen.

Das Heft wird herausgegeben von Philippe Depreux, Stephan Dusil und Jonathan Reinert

Betrachtet man die Elfenbeinplatten des Dagulf-Psalters, die im Auftrag Karls des Großen für Papst Hadrian I. angefertigt wurden, so werden sofort die vielfältigen Funktionen der Hand deutlich (Paris, Musée du Louvre, Département des Objets d’art du Moyen Age, de la Renaissance et des temps modernes, MR 370/371; URL: https://collections.louvre.fr/en/ark:/53355/cl010112519, URL: https://collections.louvre.fr/en/ark:/53355/cl010096625). Auf einer Platte wird David als Verfasser der Psalmen und auf der anderen Hieronymus als Korrektor des Bibeltextes dargestellt. Auf letzterer ist eine segnende Hand zu sehen, die als Pendant zum Lamm Gottes in der Mitte der Platte dargestellt wird. Auf jedem Bild spielt die Hand der Hauptperson eine prominente Rolle: Mit seiner Hand diktiert David den Psalmentext; mit seiner Hand musiziert er an der Harfe; mit den Händen wird das Schreiben, mit dem Papst Damasus Hieronymus mit der Prüfung des Bibeltextes beauftragt, von dessen Boten an den Kirchenvater übergeben; letztendlich wird der Bibeltext per Hand korrigiert. Somit wird die Hand als Kommunikationsmedium, als Arbeitsmittel und als juristisches sowie performatives Medium dargestellt. Dieses Luxusprodukt zeigt in aller Deutlichkeit die vielfältigen Bedeutungen und Funktionen der Hand im Mittelalter.

Die Hand ist ein wichtiges Körperteil, das in der Ordnung der Welt im vormodernen Zeitalter eine entscheidende Rolle spielte (Elze 1991). Im religiösen Kontext ist dies besonders deutlich: Es sei beispielsweise auf die segnende Hand Gottes (Kieffer/Bergman 1997) hingewiesen, die sich nicht nur auf vielen Miniaturen in Handschriften findet, sondern auch als Skulptur – in Carisbrooke (Isle of Wight) auf einer Kirchenmauer (Margham/Tomalin 2022) – oder Amulett, z.B. die Hand Fatimas (Silva Santa-Cruz 2013). Die Rolle der Hand bei verschiedenen Aktivitäten im Mittelalter (vom Händewaschen über Schmähgesten bis zur Masturbation) hat in interkultureller Perspektive bereits Aufmerksamkeit in der Forschung erfahren (z.B. Jütte/Schmitz-Esser 2019). Auch in literarischen Texten ist die Hand – etwa bei Handgesten oder bei Berührungen – von Bedeutung. Das Potential dieses Themas ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Der Fokus des Themenheftes soll auf der Performativität der Hand liegen, deren Untersuchung sich in vielerlei Perspektiven anbietet: Im rechtlichen Kontext wird der Hand im Mittelalter eine große Bedeutung beigemessen, – etwa bei einem Schwur (Duda/Józwiak 2023), bei einer Investitur oder beim Eintritt in die Vasallität (Depreux 2010). Handreliquiare – wie z.B. die Hand des Hl. Jakobus – und Erzählungen über die Wunder, die sie bewirken, drücken die Wirkkraft der Hand im religiösen Bereich aus (Yarrow 2020). Im schöpferischen Bereich wie der Kunst und Musik und – ganz allgemein – im Handwerk (Sauer 2012) spielt die Hand eine grundlegende Rolle. Mönche haben eine Gebärdensprache entwickelt, um sich miteinander auszutauschen, ohne das Schweigen zu brechen (Davril 1982); Hände werden offen gezeigt, aber – z.B. beim Tragen von sakralen Gegenständen – auch verhüllt. Menschen rechneten im Mittelalter nicht mit dem Kopf, sondern mit den Händen (Borst 2004). In vielfacher Weise wurde die Hand als Gedächtnishilfe und zum Support des Lernens genutzt (Brückner 2020), man denke an Grammatikhände, an katechetische Hände oder an die Guidonische Hand für die Musiklehre.

Diese knappe Darstellung der Vielfalt des Themas sollte hier nur das Potential eines regional übergreifenden, diachronen (von der Spätantike bis in die Renaissance) und interdisziplinären Hefts der Zeitschrift ‚Das Mittelalter‘ zeigen: Von der Beschreibung performativer Handbewegungen in Epen und Erzählungen in verschiedenen Sprachräumen über Handzeichen und ihre Deutung in juristischen Traktaten oder Gebärden in liturgischen Zusammenhängen bis hin zu bildlichen Darstellungen von Gesten und ihren Wirkungen bietet das Thema Anknüpfungsmöglichkeiten für sämtliche Disziplinen der Mediävistik. Das Themenheft fokussiert die Rolle der Hand im gesellschaftlichen Handeln und fragt, was die Hand erzeugt, indem sie in Gesten involviert ist, Werke produziert, sowie der Kommunikation (als Gebärdensprache und als Symbol) dient.

Als Leitfaden des Bandes wird dementsprechend die Bedeutung der Hand für die mittelalterlichen Menschen und ihre Rolle in der Gesellschaft in den verschiedenen Regionen der Welt zwischen 500 und 1500 unter den im Untertitel genannten Aspekten thematisiert:

– die Hand als performatives Instrument und ihre Wirkmacht,
– die Hand als Kommunikationsmittel,
– die Hand als Symbol.

Der Band soll komparatistisch aufgebaut werden, indem Beiträge unterschiedlicher Regionen oder Epochen, die eine vergleichbare Funktion der Hand in der mittelalterlichen Gesellschaft aufweisen, zusammengestellt werden. Schon vor dem Workshop werden dafür die ausgewählten Autorinnen und Autoren von den Organisatoren in einem digitalen Treffen miteinander bekannt gemacht und gebeten, ihre Beiträge aufeinander abzustimmen.

Mögliche Themenfelder sind beispielsweise:

– Segnen und Fluchen – die Hand im religiösen Gebrauch
– Die Hand als Rechtsinstrument und Vollstreckungsinstanz – Schwur, Investitur, Weihe
– Manuelle Gesten – Interkulturelles Verstehen und Missverstehen
– Handicap – verstümmelte, fehlende und abgeschlagene Hände

Für die Abhaltung des Heft-Workshops im Oktober 2027 wird die ehemalige Bibliothek des Kunsthistorikers Aby Warburg (Warburg-Haus, Hamburg) einen würdigen und stimulierenden Rahmen bieten, denn dieser Raum steht unter dem Motto der interdisziplinären Zusammenarbeit – insbesondere über die Vormoderne.

Organisation:
-Philippe Depreux (Geschichte, Universität Hamburg)
philippe.depreux@uni-hamburg.de
-Stephan Dusil (Rechtsgeschichte, Eberhard Karls Universität Tübingen)
stephan.dusil@uni-tuebingen.de
-Jonathan Reinert (Theologie, Theologische Hochschule Reutlingen)
jonathan.reinert@th-reutlingen.deProgramm

Deadline für Abstracts (per Email an alle drei Veranstalter): 15. November 2026.

Weiterer Zeitplan:

Anfang Dezember 2026: Zusage an die Autorinnen und Autoren

15. Juni 2027: Einsendung der Beiträge; Begutachtung

14./15. Oktober 2027: Workshop in Form einer Autorenkonferenz

November 2027: Abgabe der auf der Grundlage der Gutachten und der Workshopdiskussion überarbeiteten Beiträge; Lektorat
Februar 2028: Versand der lektorierten Texte zur letzten Prüfung

April 2028: Versand der Druckfahnen

Juni 2028: Erscheinungstermin online und Buchhandel

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Das Themenhaft erscheint bei Heidelberg University Publishing im Open Access unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0.

Source : H-Soz-Kult

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Appel à contribution – Réécritures et représentations du Moyen Âge arabe dans la littérature française, du Moyen Âge au XVIIIe siècle

Date de tombée (deadline) : 20 Décembre 2026.
Réécritures et représentations du Moyen Âge arabe  dans la littérature française, du Moyen Âge au XVIIIe siècle

Université de la Manouba, 15-16 avril 2027

L’équipe de recherche sur le Moyen Âge et le XVIe siècle du laboratoire « Analyse Textuelle, Traduction, Communication » (ATTC, LR18ES12) organise les 15 et 16 avril 2027 un colloque autour des réécritures et représentations du Moyen Âge arabe dans la littérature française, du Moyen Âge au XVIIIe siècle, après avoir tenu un colloque sur les « Dérives guerrières au Moyen Âge et au XVIe siècle[1] » les 1er et 2 décembre 2023 à la Faculté des Lettres, des Arts et des Humanités de l’Université de la Manouba. S’inscrivant dans une perspective interdisciplinaire et internationale, ces manifestations scientifiques se rattachent aux deux axes principaux de l’équipe de recherche : « Les rapports entre Orient et Occident dans la littérature du Moyen Âge et de la Renaissance : de l’Histoire au mythe » et « les résurgences du Moyen Âge et de la Renaissance dans littérature moderne et contemporaine[2] ». 

Il s’agira d’interroger la construction et l’évolution d’une image multiple du « Moyen Âge arabe[3] » – qui reste à définir et à délimiter – dans les textes littéraires français allant de leur époque médiévale de référence jusqu’au XVIIIe siècle[4]. Seront observés et analysés les enjeux esthétiques, idéologiques, sociopolitiques, civilisationnels et scientifiques des diverses représentations de cette époque riche, étendue et mouvementée. Le croisement des approches littéraires, linguistiques, artistiques et historiques permettra de constituer un panorama représentatif des relations qui ont pu unir le monde arabe et la France. L’histoire littéraire française et l’étude des transferts de savoirs amènent à appréhender la manière dont les différents domaines du Moyen Âge arabe – société, art de gouverner, sciences ou littérature – ont été repris en France et plus largement en Europe au fil du temps, au gré des exigences culturelles, de la curiosité intellectuelle ou de la quête d’exotisme. Une réflexion sera également menée sur la valorisation et la promotion d’un corpus littéraire français peu exploré et la constitution, par l’inscription de la recherche dans les humanités numériques, d’une base de données textuelle hybride mettant en lumière la richesse des échanges et des transmissions entre Moyen Âge français et Moyen Âge arabe. 

Axes scientifiques (proposés à titre indicatif)

Axe 1 – L’approche diachronique 

Chaque représentation est le produit d’une époque, d’une volonté politique, d’une injonction sociale ou d’une quête intellectuelle. Au Moyen Âge, la culture arabe suscite des postures ambivalentes souvent dominées par le désir de dénoncer l’autre, ennemi infidèle, davantage que par la volonté de le connaître, en dépit du rôle majeur des traductions arabes dans la transmission de l’héritage antique[5]. Renouant directement avec les sources gréco-latines, la Renaissance encourage néanmoins la connaissance de la langue arabe et amorce la constitution des fonds orientaux de la Bibliothèque royale[6]. Au XVIIe siècle, l’imaginaire du Moyen Âge arabe et de l’Orient est réinvesti par la culture mondaine sous le signe du dépaysement et de la galanterie. Au tournant du siècle, ce passage est illustré notamment par deux œuvres majeures : d’une part, la Bibliothèque orientale de Barthélemy d’Herbelot (1697), qui servira « pendant plus de deux siècles d’encyclopédie de l’Islam[7] » ; d’autre part, la traduction des Mille et une nuits par Antoine Galland[8] à partir de 1704, qui adapte l’exotisme oriental aux exigences du goût galant. Ces deux publications préfigurent la transformation de cet imaginaire en un objet de savoir et d’étude privilégié pour les orientalistes du XVIIIe siècle.

Axe 2 – Les transferts culturels entre quatre pôles : la France, l’Espagne musulmane, le Maghreb et l’Orient 

Al-Andalus et plus généralement l’ « Occident musulman[9] » ont constitué une véritable plaque tournante à partir de laquelle les savoirs arabes ont pu translater vers le castillan et le latin. En témoigne la trajectoire du Kitâb al-mi’râj (Livre de l’Échelle) au XIIIe s. : traduit d’abord de l’arabe vers le castillan à la cour d’Alphonse X le Sage par le médecin juif Abraham Alfaquín (dit Abraham de Tolède), il est ensuite transposé en latin et en français par le notaire et copiste italien Bonaventure de Sienne. Le rôle des « passeurs[10] » est ainsi fondamental dans la genèse d’une image et d’un imaginaire associés au monde arabe dans sa pluralité géographique, ethnique et confessionnelle. Dès lors, la circulation des savoirs entre les différents pôles – français et européen, espagnol, maghrébin et oriental – s’observe dans les processus de réception, d’adaptation et de réécriture des textes littéraires, religieux, philosophiques et scientifiques[11]  suscitant des questionnements sur la circulation des langues[12], des genres, des motifs et des idées[13]. Une telle perspective conduit à identifier les corpus sources et à mettre au jour les dynamiques idéologiques et culturelles sous-jacentes à chaque réappropriation.

Axe 3 – Les représentations du Moyen Âge arabe 

La désignation et la délimitation des territoires et des frontières de l’espace arabe – entre géographie vécue et cartographie fantasmée – permettent d’examiner le regard porté par les auteurs de la rive nord de la Méditerranée. Entre valorisation et dépréciation[14], les hommes qui peuplent cet espace incarnent autant de figures de l’altérité : tantôt objets de critique servant l’exaltation de soi, tantôt objets de curiosité invitant à la découverte de l’autre. Cette dialectique informe un large éventail de genres littéraires (chansons de geste, romans, contes, récits de voyage, pièces de théâtre, etc.). Les propositions pourront analyser les formes de cette perception – qu’elle relève de l’exploration érudite ou de la reprise de stéréotypes – au niveau de l’onomastique, des topographies, des descriptions, des portraits, etc. Les études de cas privilégiant une approche comparatiste, confrontant la littérature française et son intertexte arabe connu ou supposé[15], seront particulièrement appréciées. 

Modalités de soumission

Les propositions de communication, d’environ 500 mots, assorties d’un titre et d’une courte notice bio-bibliographique, seront à envoyer par courriel au plus tard le 20 décembre 2026 aux adresses suivantes : Jouda.Sellami@flah.uma.tn et attc.manouba@yahoo.com  

 Le colloque se tiendra les 15 et 16 avril 2027 à la Faculté des Lettres, des Arts et des Humanités de la Manouba (Tunis).

Après évaluation des propositions, les notifications d’acceptation seront communiquées avant le 15 janvier 2027.

Source : Fabula

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Publication – Antonio Padoa-Schioppa, « Medievisti storici del diritto »

La storia dell’alto medioevo è tuttora densa di suggestioni per lo storico, che su temi diversi, tra i quali quello della personalità della legge, trova singolari corrispondenze – non certo imitazioni né identità – nella realtà del presente. Gli storici del diritto delle prime generazioni dopo l’unità italiana sono dedicati, spesso in misura esclusiva e sempre con particolare impegno, alla ricostruzione delle fonti e degli ordinamenti pubblici e privati della penisola nei secoli dal V all’ XI, allo scopo di ricostruire il ruolo svolto in questi secoli non solo dalla tradizione del diritto romano e del diritto longobardo e franco, ma più in generale la genesi di una embrionale “nazione” italiana. È sembrato pertanto non vano riprodurre le commemorazioni tenute dall’autore di queste pagine, che richiamano le indagini e gli apporti costruttivi non certo di tutti ma di alcuni tra i maggiori storici del diritto italiano del Novecento.

Informations pratiques :

Antonio Padoa-Schioppa, Medievisti storici del diritto, Rome, CISAM, 2026 ; 1 vol., VIII–94 p. (Biblioteca del Centro per il Collegamento degli Studi Medievali e Umanistici in Umbria, 42). ISBN : 978-8-86809-498-0. Prix : € 18,00.

Source : CISAM

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Publication – James T. Palmer, « Charlemagne’s Dream The Rise and Fall of the Carolingian Empire »

Today, the Carolingians are best known as the dynasty of Charlemagne. In a few remarkable decades spanning the late eighth and early ninth centuries, Charlemagne united much of modern-day Europe through conquest and diplomacy, establishing the continent’s first empire since the fall of Rome.

In Charlemagne’s Dream, historian James T. Palmer looks beyond Charlemagne alone to tell the full story of the rise and fall of the massively consequential Carolingian dynasty—the men and women who laid the foundations for his achievements, and the colorful heirs who squandered his legacy. Carolingian rulers established the royal court as a place of learning, attracting scholars and philosophers and driving a cultural and intellectual renaissance. They fought and traded with power centers as far-flung as Córdoba, Constantinople, and Baghdad. In allying with the pope, they forever changed the relationship between church and state in the West. And they dispatched the first missionaries to northern Europe, expanding Christendom’s reach farther than ever before.

Charlemagne’s Dream details the powerfully human stories of the Carolingians, showing how their pursuit of ever-greater power built one of the world’s great empires.

James T. Palmer is professor of history at the University of St. Andrews. The author of four previous books on medieval European history, he lives in Scotland. 

James T. Palmer, Charlemagne’s Dream The Rise and Fall of the Carolingian Empire, New York, Hachette, 2026 ; 1 vol., 352 p. ISBN : 9781541605688. Prix : USD 35,00.

Source : Hachette

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Journée d’étude du RMBLF – Médiévistique et études de genre

Depuis plusieurs décennies, les médiévistes s’intéressent aux rapports de genre structurant la société médiévale et s’interrogent sur leurs implications politiques, économiques ou encore socio-culturelles. Ces rapports se laissent appréhender dans le droit législatif comme dans la coutume, dans les récits narratifs comme dans les représentations visuelles. Sans doute la question du pouvoir a-t-elle été parmi les premières à être explorées, en particulier au sein des classes dominantes et souvent sous l’angle des « femmes de pouvoir » aux caractéristiques parfois bien « masculines ». À l’autre bout de l’échelle sociale, des études ont également été consacrées à des groupes longtemps qualifiés de « marginaux » : prostituées, cantinières d’armées, lavandières, mystiques, visionnaires, béguines, etc. Entre ces deux extrêmes, les groupes « médians » ont été envisagés sous l’angle de la vie économique et sociale, soulignant toute l’agentivité économique sinon politique des travailleuses de la soie londoniennes ou encore des femmes gérant la production et la vente d’artisanat, notamment dans les villes flamandes, quand bien même celles-ci n’apparaissent explicitement dans les sources que, le plus souvent, au moment d’un changement de statut légal (célibat, veuvage). Plus récemment, l’étude des identités de genre et des pratiques sexuelles constitue, elle aussi, un champ de recherche novateur issu de l’articulation entre gender studies et médiévistique, comme en témoignent notamment les deux collections homonymes « Gender in the Middle Ages », publiées respectivement chez Boydell & Brewer et chez Cambridge University Press.

Si les gender studies se confondent de moins en moins avec l’histoire des femmes, force est de constater que, dans le domaine de la médiévistique belge, peu d’études sont encore, à ce jour, consacrées aux constructions de genre en tant que telles. Au-delà des approches binaires visant à définir ce qui fait le féminin ou le masculin, les gender studies soulignent aujourd’hui la diversité et la souplesse de ces constructions socio-culturelles, d’une part, mais aussi une certaine fluidité et porosité de ces catégories elles-mêmes, de l’autre, et ce malgré l’opposition binaire hommes/femmes que l’on rencontre largement dans le monde médiéval chrétien occidental, notamment dans le cadre d’une doctrine théologique qui soumet largement les secondes aux premiers. Il revient ainsi aux chercheur·euses contemporain·es d’interroger la solidité d’une lecture binaire de ces constructions socio-culturelles face à des rapports de genre qui peuvent se révéler plus complexes. En ce sens, les sociétés médiévales constituent autant de laboratoires pour explorer les multiples manifestations du genre dans la manière d’être au monde et de faire société.

Tant ces cadres socio-culturels que les stratégies des humain·es qui les ont adoptés tout en les adaptant ont évolué dans le temps et dans l’espace. De la fin du Ve au début du XVIe siècle, les modèles proposés et adoptés par les sociétés médiévales ont été modifiés : saint·es, preux·ses, mais aussi marchand·es, artisan·es, voire soldat·es, parfois travesti·es – même si les occurrences sont ici rares et difficilement saisissables. Des différences ont également pu être remarquées entre espaces ruraux et urbains, la ville constituant souvent un espace d’opportunités accrues tout en présentant des risques de précarisation qui varient en fonction du sexe et de la classe sociale des individus. Des espaces à haute densité urbaine peuvent par ailleurs aussi se distinguer entre eux : malgré des contacts économiques et culturels intenses, les cadres du mariage, par exemple, diffèrent fortement entre les anciens Pays-Bas et l’Italie.

Cette journée d’étude, qui se tiendra le vendredi 6 novembre 2026 à l’Université libre de Bruxelles, visera à donner la parole à de jeunes médiévistes comme à des chercheur·euses et chercheurs plus expérimenté·es engagé·es en études de genre, et ce afin de mettre en lumière la richesse de leurs différentes approches et épistémologies et de leur offrir une plateforme d’échange et de discussion dans le cadre convivial et bienveillant qui caractérise les journées d’études du Réseau.

ULB, Campus du Solbosch, Salle H. Janne (S.15.331)

9h15 – 9h30 : Accueil

  • 9h30 – 9h45 : Mot d’introduction par Nicolas Ruffini-Ronzani (RMBLF – UNamur – Archives de l’État à Namur)

Présidence : Ingrid Falque (RMBLF – UCLouvain)

  • 9h45 – 10h30 : Chanelle Delameillieure (KULeuven) – Consentir au Moyen Âge : la signification et la valeur du consentement féminin dans l’Europe de la fin du Moyen Âge

10h30 – 11h : Pause-café

  • 11h – 11h30 : Inès Limam (ULB – Aix-Marseille Université) – Trans/masculinités déviantes et infertilité sociale : l’exclusion volontaire de la reproduction sexuelle comme nouvelles façons d’être soi et de faire communauté
  • 11h30 – 12h : Ninon Gavage (UCLouvain Saint-Louis Bruxelles – ULiège) – Femmes nobles, mariage et agentivité dans l’espace bourguignon (XIVe-XVIe siècles)
  • 12h – 12h30 : Lou-Anne Portal (UCLouvain – Université Sorbonne Nouvelle) – Anachronisme, interdisciplinarité et translatio : défis et richesses de l’étude des masculinités en (socio)littérature médiévale

12h30 – 13h45 : Pause midi

  • 13h45 – 14h30 : Elizabeth L’Estrange (University of Birmingham) – Études médiévales/études de genre à travers la culture matérielle et visuelle

Présidence : Nissaf Sghaïer (RMBLF – UCLouvain Saint-Louis Bruxelles) 14h30 – 15h : Pause-café

  • 15h – 15h30 : Anissa Ouzeroual (Université Polytechnique Hauts de France) – Entre parure et armes, les sépultures des femmes mérovingiennes. Étude archéologique et anthropologique du genre au haut Moyen Âge en Europe du nord
  • 15h30 – 16h : Antoine Deraedt (Université de Lille) – « Itinéraire réticulaire » de Richilde de Hainaut (1051-1086) : pour une étude des réseaux de pouvoir d’une comtesse et de son entourage
  • 16h – 16h30 : Camille Rutsaert (UCLouvain Saint-Louis Bruxelles) – Les différents masques genrés de Jeanne de Brabant (1322-1406). L’évolution des rôles au long d’une vie féminine
  • 16h30 – 16h45 : Conclusions – Éric Bousmar (UCLouvain Saint-Louis Bruxelles)

Informations pratiques :

6 novembre 2026

Université libre de Bruxelles
Avenue Jeanne n°40
1050 Ixelles
Bâtiment S, 15° étage
(salle Henri Janne – S.15.331)

Comité organisateur :
Antoine Bonnivert (ULB, sociAMM)
Michael Depreter (UCLouvain Saint-Louis Bruxelles / ULB / Oxford)
Emeline Martin (ULB, Crea-Patrimoine)
Nissaf Sghaïer (UCLouvain Saint-Louis Bruxelles)

Inscription : ici

Programme au format PDF : ici

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Colloque – Itinéraire d’un médiéviste Paul Benoit, historien et archéologue des sciences et des techniques

Programme : ici

Spécialiste de l’histoire des techniques et des sciences aux époques médiévale et moderne, Paul Benoit est reconnu pour son rôle déterminant dans le renouvellement des approches historiographiques et l’institutionnalisation de nouveaux champs de recherche. Qu’il soit question de l’hydraulique, des mines, de la métallurgie, de la construction ou bien encore des sciences, ses approches – à la confluence de l’archéologie et de l’histoire – ont marqué plusieurs champs historiographiques, qu’il s’agisse de l’histoire des techniques ou de l’économie médiévale.

Ces journées d’étude qui lui sont dédiées sont l’occasion de croiser les regards et les perspectives sur les objets d’histoire médiévale qu’il a explorés. Dans quelle mesure l’itinéraire scientifique de Paul Benoit fait-il écho aux transformations historiographiques des années 1980, en résonance avec les mutations sociales et économiques de l’université française de l’après-1970 ?

Les réflexions s’articuleront autour de trois axes majeurs, permettant de saisir les mutations historiographiques de cette période :

  1. L’interdisciplinarité comme moteur de renouvellement : l’essor de l’histoire des époques médiévale et
    moderne au croisement des méthodes et des disciplines.
  2. Historiographie et structuration institutionnelle : l’élaboration d’un cadre de recherche porté par Paul Benoit. Comment ses travaux, en phase avec les attentes sociales, ont-ils su mobiliser des dynamiques de financement innovantes pour pérenniser de nouveaux objets d’étude ?
  3. Bilan et perspectives : une mise en perspective contemporaine pour évaluer la fécondité de ces problématiques et leur inscription dans le paysage scientifique actuel.

Vendredi 4 et samedi 5 décembre 2026
Centre Malher – Amphithéâtre Dupuis
9, rue Malher, Paris 4e

Source : LAMOP

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Séminaire – Lectures Wébériennes. Révolutions symboliques et Charisme

Isabelle Kalinowski, Alexis Fontbonne et Paul Slama
Séminaire de 3h, 18h-21h

Séminaire de Sociologie Historique

Les 12 novembre, 10 décembre, 14 janvier, 4 février, 25 février, 4 mars, 11 mars, 18 mars.

Salle à déterminer (ENS) – Format hybride (lien visio-conférence diffusé dans la liste d’information)

Pour les informations pratiques et le lien de visioconférence, veuillez vous inscrire sur la liste d’information auprès d’une des personnes ci-dessous.

Présentation

Isabelle Kalinowski (germaniste), Alexis Fontbonne (historien médiéviste) et Paul Slama (philosophe) proposent cette année académique 2026-2027, en huit séances de trois heures, une formation à la sociologie historique centrée cette année autour de la théorie du charisme et des révolutions symboliques.

Le séminaire étudiera dans un premier temps la place de la notion de charisme dans la sociologie religieuse de Weber, en s’attachant à éclairer l’inscription de celle-ci dans une tradition allemande de théologie protestante « libérale », dans laquelle les modes de structuration des groupes des premiers chrétiens sont pensés comme une alternative à l’organisation hiérarchisée de l’Église romaine. (I. Kalinowski)

Il envisagera aussi la notion de charisme en questionnant le rôle que jouent le porteur de charisme, la confirmation de ses dons, la reconnaissance par ses adeptes de ces dons et les motivations de ces adeptes. Il tentera de montrer comment cet idéaltype s’articule et s’oppose à la bureaucratie chez Weber, mais aussi chez Hannah Arendt puis Jürgen Habermas. Il proposera aussi des applications possibles de cet idéaltype à la phénoménologie, en questionnant les façons dont le charisme joue le rôle d’organisation de l’espace social. (P. Slama)

Enfin, le séminaire tentera de questionner l’usage de l’idéaltype de « charisme » pour penser le concept bourdieusien de « révolution symbolique » pour aller à l’encontre de la croyance en une spécificité occidentale et contemporaine de la forme sociale du champ : par une étude de cas historiques non-occidentaux et non contemporains de révolution symbolique et de constitutions de « mondes à l’envers », le séminaire défendra l’intérêt de l’idéaltype de « charisme » pour la pratique sociologique de l’histoire. (A. Fontbonne)

Contacts :

Isabelle.kalinowski@ens.psl.eu
a.fontbonne84@gmail.com
paul.slama@hotmail.fr

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Colloque – De l’héritage au partage. Mécénat et Cours européennes. Arts, enjeux, politiques

Le patrimoine culturel des époques médiévale et moderne fascine et attire. Qu’il s’agisse des bâtiments anciens, des grandes collections muséales ou des expositions historiques: le nombre de visiteurs ne cesse de croître depuis des années. Les raisons de ce succès sont multiples, mais les objets au centre de l’intérêt ont un aspect commun: ils n’avaient pas été produits comme témoins d’une culture quelconque, mais ils servaient des buts bien spécifiques et concrets. Ce qui est aujourd’hui perçu comme un reflet d’une culture qui se veut souvent nationale, régionale ou européenne fut en réalité généré dans des contextes de patronages nobles. Or, qui étaient les mécènes? Le ministère français de la Culture définit le mécénat comme «le soutien matériel apporté, sans contrepartie directe de la part du bénéficiaire, à une œuvre ou à une personne pour l’exercice d‘activités présentant un intérêt général». La question reste ouverte de savoir si les périodes médiévale et moderne connaissaient en effet des phénomènes que nous pouvons aujourd’hui appeler «mécénat». D’une part, on a identifié le patronage princier comme l’un des fondements de la figure de l’«artiste», en littérature, en peinture ou dans d’autres domaines. Par ailleurs, la pratique de l’histoire culturelle des dernières décennies a bien montré les effets et les conséquences politiques de la production culturelle dans le contexte des cours princières.

Entre ces deux pôles, notre colloque vise à réunir une série d’études de cas qui permettent de mieux saisir les enjeux de la production culturelle autour des cours françaises, allemandes et voisines aux époques médiévale et moderne: qui étaient les potentiels «mécènes» et quelles raisons avaient-ils à investir dans la production artistique? quelle est la part de l’intérêt et des enjeux politiques? quel rôle a joué la dimension du plaisir artistique et esthétique? et quelle portée peut-on attribuer au religieux et à la spiritualité?

A l’occasion de ce colloque international, la Fondation pour la protection du patrimoine culturel, historique et artisanal mettra fin à près de 30 ans d’activité. Elle a soutenu plus de 350 projets en Suisse et à l’étranger, contribué à plus de 150 publications et attribué près de 40 bourses à des doctorants et chercheurs. L’ouverture du colloque sera ainsi aussi bien consacrée au mécénat au travers de l’histoire médiévale et moderne, qu’à une réflexion sur le mécénat de demain.

La Fondation, forte de son expérience, espère vous retrouver nombreux pour enrichir les échanges autour des interventions et des temps forts du programme que vous découvrirez ci-après.

Mercredi, 4 novembre 2026 – Lausanne, Aula du Palais de Rumine

14:30 Le mécenat – De l’héritage au partage
Jean-Philippe Rochat, Fondation pour la protection du patrimoine culturel, historique et artisanal, «Une expérience du mécénat»
Agostino Paravicini Bagliani, Université de Lausanne, «30 ans d’histoire partagée – le programme historique et culturel de la Fondation»

15:15 Le mécénat aux époques médiévale et moderne. Quels enjeux?
Présidence: Agostino Paravicini Bagliani, Université de Lausanne
Michel Pastoureau, École Pratique des Hautes Études Paris, «Sur la piste des mécènes: armoiries, couleurs, emblèmes (XIIIe-XVIe siècle)»
Michele Tomasi, Université de Lausanne, «Au-delà de la commande: attentes princières et circulations d’objets dans les cours Valois en France
autour de 1400»

16:30 Pause café

17:00 Table ronde: Du mécénat d’hier aux mécènes de demain
Avec la participation de: André Hoffmann, président de la Fondation Hoffmann; Nicolas Duvoux, Université de Genève; Pierre Ducrey, Directeur de la Fondation Hardt pour l’étude de l’Antiquité classique; Jean-Philippe Rochat, Président de la Fondation pour la protection du patrimoine culturel, historique et artisanal

Dès 18:15 Apéritif

Jeudi, 5 novembre 2026 – Lausanne-Dorigny, UNIL – Anthropole, Salle 5060

9:00 Le mécenat aux cours de Savoie et de Bourgogne
Présidence: Paul Delsalle, Université de Besançon
Mauréna Benteboula, Université de Lille, «’Eder genie kreeg zijn mecenas’: le mécénat d’Antoine, Grand Bâtard de Bourgogne, comme miroir des splendeurs de la cour bourguignonne»
Olivier Mattéoni, Université de Paris I – Panthéon-Sorbonne,«Fondations religieuses, art et politique dans la maison ducale de Bourbon à la fin du Moyen Âge»

10:30-11:00 Pause café

Bernard Andenmatten, Université de Lausanne, «Dévotion, mémoire et mécénat : les évêques de Lausanne à la fin du Moyen Age (XVe s. –
début XVIe siècle)»
Pierre-Alain Mariaux, Université de Neuchâtel, «Donations à l’autel: le trésor comme vecteur du salut et comme espace de représentation»

12:30-14:00 Déjeuner

14:00 Le mécénat entre le bas Moyen Âge et l’époque moderne. Perspectives européennes
Présidence: Jean-Marie Cauchies, Université Saint-Louis Bruxelles et UCLouvain
Jürgen Wolf, Université de Marbourg, «Förderpraktiken im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Mäzenatentum im Spannungsfeld von ‘literarischer Interessenbildung’ und ‘Autorautonomie’»
Julia Burkhardt, Université LMU de Munich, «Objects, Networks, Spaces: Patronage at the Polish Royal Court (15th-16th Centuries)» (via Zoom)

15:30-16:00 Pause café

Jean Sénié, Université de Tours, «Portraits du prince en mécène en Italie du nord (début XVe siècle–milieu XVIe siècle)»
Serena Romano, UNIL/Rome, «Le ‘mécénat’ à la cour des papes. Rome au XIIIe siècle»

Vendredi, 6 novembre 2026 – Lausanne-Dorigny, UNIL – Anthropole, salle 5060

9:00 Le mécénat féminin dans les cours européennes (bas Moyen Âge-époque moderne)
Présidence: Klaus Oschema, Institut historique allemand, Paris
Anja Thaller, Université de Mannheim, «Women as Cultural and Religious Patrons: Matilda and Margaret of Savoy between Piety, Pleasure, and Representation»
Murielle Gaude-Ferragu, Université Sorbonne Paris Nord, «Le mécénat des reines de France: des commandes genrées? (XIVe-XVe siècle)»

10:30-11:00 Pause café

Christina Antenhofer, Université de Salzbourg, «Women’s Patronage in the 15th Century: The Example of the House of Habsburg»
Peter Rückert, Archives de l’État du Bade-Wurtemberg (Stuttgart), «Les princesses étran gères comme mécènes à la cour de Wurtemberg au bas Moyen Âge»

12:30 Conclusion
Klaus Oschema, Institut historique allemand, Paris

Lausanne, 4-6 novembre 2026

Fondation pour la protection du patrimoine culturel, historique et artisanal

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