An der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist gemeinsam mit der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica (MGH) zum Wintersemester 2025/26 eine
Professur (W3) für Mittelalterliche Geschichte
(Lehrstuhl)
verbunden mit dem
Amt des Präsidenten/der Präsidentin (m/w/d)
der Monumenta Germaniae Historica
zu besetzen
Die Professur ist untrennbar mit der Wahrnehmung der Leitungsfunktion der MGH verknüpft. Dazu wird die oder der gemeinsam Berufene (m/w/d) den MGH zur Dienstleistung zugewiesen.
In der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte am Historischen Seminar der LMU wird eine breite Vielfalt regionaler, thematischer und zeitlicher Schwerpunkte im Zeitraum von ca. 500 bis 1500 erforscht. Die Monumenta Germaniae Historica (MGH) gehören zu den weltweit führenden Institutionen für die Erforschung und Edition von Quellen zur mittelalterlichen Geschichte. Die zu besetzende Position der Präsidentin oder des Präsidenten (m/w/d) der MGH nimmt deshalb eine Schlüsselrolle in der Verbindung zwischen außeruniversitärer historischer Forschung sowie der universitären Lehre und Forschung in den Geschichtswissenschaften ein.
Zu den Aufgaben der Präsidentin oder des Präsidenten (m/w/d) gehören die Leitung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Münchner Instituts der MGH. Von der künftigen Stelleninhaberin oder dem künftigen Stelleninhaber (m/w/d) wird zudem erwartet, das Profil der Professur (Grundlagenforschung Mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkt Editionswissenschaften) fortzuführen und zugleich hinsichtlich jüngster Fachentwicklungen (Digital Humanities) zu öffnen. Besonders wünschenswert sind ausgewiesene Expertise in der Edition mittelalterlicher Quellen, Kenntnisse digitaler Analyse- und Präsentationstools sowie Erfahrungen in Personalführung. Die erfolgreiche Bewerberin oder der erfolgreiche Bewerber (m/w/d) soll sich überdies an interdisziplinären Forschungsaktivitäten der LMU beteiligen und sich aktiv in Forschung und Lehre einbringen. Das Lehrdeputat beträgt 2 SWS.
Die MGH und die LMU möchten eine hervorragend ausgewiesene Persönlichkeit mit internationalem Profil gewinnen, die ihre wissenschaftliche Qualifikation im Anschluss an ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine überdurchschnittliche Promotion oder eine vergleichbare besondere Befähigung durch international sichtbare, exzellente Leistungen in Forschung und Lehre nachgewiesen hat.
Bei einer Einstellung im Beamtenverhältnis darf das 52. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Ernennung noch nicht vollendet sein. In dringenden Fällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden.
Die LMU und die MGH streben eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bitten deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben.
Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt.
Die LMU bietet Unterstützung für Doppelkarriere-Paare an.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Schriftenverzeichnis) sind bis zum 18. August 2024 (Posteingang) bei Prof. Dr. Alexandra Kertz-Welzel, Dekanin der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, in elektronischer Form über den folgenden Link einzureichen: https://www.efv.verwaltung.uni-muenchen.de/w3magmgh (Registrierung erforderlich).
Source : acadmics







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