Appel à contribution – Vom Umgang mit den Toten. Sterben im Krieg von der Antike bis zur Gegenwart

18-20.09.2014
Ingolstadt, Bayerisches Armeemuseum Ingolstadt
Verastalter: PD Dr. Martin Clauss, Universität zu Köln; Dr. Stefanie Rüther, Universität Göttingen; Arbeitskreis Militärgeschichte; Arbeitskreis Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit; Bayerisches Armeemuseum

Deadline: 15.02.2014
Töten und Sterben sind konstitutive Bestandteile des Krieges. Das gegenseitige Töten und die Toten bilden eine elementare Herausforderung kriegerischen Planens, Handelns und Denkens. Das eigene Sterben sowie das Töten des Gegners sind für alle am Krieg beteiligten Akteure zu jedem Zeitpunkt explizit oder implizit präsent. Die Geschichte des Krieges als Geschichte des Todes zu schreiben, führt ins Zentrum einer Militärgeschichte als Geschichte organisierter Gewalt.
Die Tagung nimmt die Praktiken im Umgang mit dem Tod der Kombattanten im diachronen und transkulturellen Vergleich in den Blick. Jede Gesellschaft, heroisch oder postheroisch, ist auf die Unterstützung zumindest eines Teiles ihrer Mitglieder angewiesen, um Kriege zu führen. Der Rechtfertigungsdruck, den jeder Krieg erzeugt, nimmt durch Anzahl und Qualität der Kriegstoten zu. Diese werden daher heroisiert, marginalisiert, ökonomisiert, kontextualisiert und geleugnet. Sterben umfasst dabei immer auch eine praktisch-technische Dimension: Wie verschafft man sich einen Überblick über die Toten, ihre Anzahl („body count“) und ihre Identität? Wie werden die sterblichen Überreste behandelt? Wie wird die Nachricht vom Tod den Familien überbracht? Welche Öffentlichkeiten erzeugt die Kommunikation über die Toten eines Krieges?
Der Umgang mit dem Tod im Krieg findet zu verschiedenen Zeitpunkten auf unterschiedlichen Diskurs- und Praxisebenen statt. Grundlegend lassen sich auf zwei Ebenen vier Kategorien von Kriegstoten unterscheiden: nach Freund und Feind und nach Kombattanten und Nichtkombattanten. Diese Einordnung beeinflusst die gesellschaftliche Einstellung und wirkt sich auf die jeweiligen Praktiken und individuellen Verarbeitungsstrategien aus. So kann man diverse Diskurse unterscheiden: der Kombattanten und Nichtkombattanten, der betroffenen Familien, derjenigen in Regierungsverantwortung, der Geschichtsschreibung und der Wissenschaft. Kriegstote sind dabei in allen Phasen des Krieges präsent: Im Vorfeld der Kampfhandlungen als Teil militärischer Planung und praktischer Vorbereitung sowie der kriegsunterstützenden Propaganda. Im Kontext der Kampfhandlungen selbst sind Tote ein logistisches Problem auf dem Schlachtfeld, eine Herausforderung für die Kommunikationsstrukturen und die Motivation der überlebenden Kämpfenden. Nach dem Kampf werden Begräbnisse und Transporte von Kriegstoten in die Heimat organisiert und Bewältigungsstrategien entwickelt.
Für den diachronen Vergleich bieten sich verschiedene Leitfragen und Themenfelder an:
Kriegstote als Kategorie 
Welche Unterscheidungen trifft eine Gesellschaft zwischen den Toten ihrer Kriege und ihren anderen Toten? Wo verlaufen die Grenzen und welche Konsequenzen ergeben sich in Hinblick auf die rechtliche und soziale Stellung der Toten sowie die Ansprüche der Hinterbliebenen?
Praktiken im Umgang mit toten Körpern 
Sowohl das massenhafte Sterben als auch der Tod namhafter Individuen zwingen zu Handlungen und fordern Reaktionen heraus. Welche Praktiken lassen sich im Umgang mit den Leichen beschreiben und sind diese Teile der logistischen Planung oder des operativen Handelns? Wie werden die Toten identifiziert, überführt und bestattet?
Hierarchisierung von Kriegstoten 
Das Sterben im Krieg wirkt nicht nivellierend, vielmehr werden den Kriegstoten verschiedene Wertigkeiten zugeschrieben und im Umgang mit ihnen soziale Hierarchien etabliert. Welche Bedeutung haben Art und Kontext des Todes, etwa ob jemand in der Massenschlacht getötet wurde oder in Gefangenschaft gestorben ist, im Vergleich zum sozialen Status der Toten und ihrer Stellung in der militärischen Hierarchie?
Reflexion über Kriegstote 
Kriegführende Gesellschaften entwickeln im Umgang mit den eigenen und den gegnerischen Toten spezifische Kommunikationsstrategien. Welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen für die Thematisierung und Visualisierung der Tötung im Krieg? Welche religiösen Bewältigungsmuster werden etabliert und welche Funktion übernehmen rituelle Formen des Trauern und Gedenkens?
Der Tod im Krieg als Thema von Wissenschaft und Museum 
Ausgehend vom Tagungsort „Armeemuseum“ lässt sich danach fragen, wie das Sterben im Krieg zum Thema von Ausstellungen und musealer Präsentation geworden ist und künftig werden kann. Welche Arten des Sprechens über die Toten des Krieges finden sich in Wissenschaft und Museen, welchen Begrenzungen existieren hinsichtlich der Darstellung, Zeigbarkeit und Ästhetisierung?
Die Tagung verfolgt einen epochenübergreifenden und interdisziplinären Zugriff, die Kriege der Antike sollen ebenso Berücksichtigung finden wie die der Gegenwart. Eine Erweiterung der historischen Perspektive um Beiträge aus den Literaturwissenschaften, der Kunst-, Musik-, Film- und Fotogeschichte sowie den Museumswissenschaften ist ausdrücklich gewünscht.
Bitte schicken Sie Ihre Exposés (max. 2500 Zeichen) bis spätestens 15.02.2014 an PD Dr. Martin Clauss (martin.clauss@uni-koeln.de) und Dr. Stefanie Rüther (ruether@kustodie.uni-goettingen.de). Die Auswahl der Beiträge erfolgt bis Anfang März 2014.
Die Veranstalter übernehmen die Kosten für die Unterkunft und die Fahrtkosten bis zur Höhe einer Zugfahrt 2. Klasse innerhalb Deutschlands. 
Kontakt :
Matin Claus
Histoirsches Institut, Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Quelle : H-Soz-u-Kult
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Appel à contribution – Medieval and Modern Manuscript Studies in the Digital Age

28 April – 2 May 2014
Cambridge and London

With apologies for cross-posting, we are very pleased to announce the fifth year of this course, funded by the Digital Scholarly Editions Initial Training Network (DiXiT), and run by DiXiT with the Institute of English Studies (London), the University of Cambridge, the Warburg Institute, and King’s College London. For the first time, the course will run in two parallel strands: one on medieval and the other on modern manuscripts.

The course is open to any arts and humanities doctoral students working with manuscripts. It involves five days of intensive training on the analysis, description and editing of medieval or modern manuscripts to be held jointly in Cambridge and London. Participants will receive a solid theoretical foundation and hands-on experience in cataloguing and editing manuscripts for both print and digital formats.

The first half of the course involves morning classes and then afternoon visits to libraries in Cambridge and London. Participants will view original manuscripts and gain practical experience in applying the morning’s themes to concrete examples. In the second half we will address the cataloguing and description of manuscripts in a digital format with particular emphasis on the Text Encoding Initiative (TEI). These sessions will also combine theoretical principles and practical experience and include supervised work on computers.

The course is free of charge but is open only to doctoral students (PhD or equivalent). It is aimed at those writing dissertations relating to medieval or modern manuscripts, especially those working on literature, art or history. Some bursaries will be available for travel and accommodation. There are eighteen vacancies across the medieval and modern strands, and preference will be given to those considered by the selection panel likely to benefit most from the course. Applications close on 14 February 2014 but early registration is strongly recommended.

Peter Stokes (peter.stokes@kcl.ac.uk).
Source de l’information : Digital Medievalist
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École d’été – Court Residences as Places of Exchange

Utrecht, June 30 – July 9, 2014
Deadline-CFP: 1 mars 2014
Summer School: « Court Residences as Places of Exchange in Late Medieval and Early Modern Europe (III) »
The call for participation is now open. Applications are invited by 1 March 2014.
The summer school will focus on the late medieval and early modern European court residence or ‘palace’ in an interdisciplinary perspective. Participation in the summer school is free and open to students from all nationalities. It is specifically aimed at Research Master students and PhD students in history, architectural history, art history, archaeology and related disciplines. The school offers lectures by an international and interdisciplinary group of experts, as well as field trips to various castles and residences in the Netherlands. The lectures will deal with residences from all over Europe; the field trips will focus on the most relevant examples in the Low Countries.
For more information see the PALATIUM website (www.courtresidences.eu)
Source de l’information : ArtHist
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Appel à contribution – Fifty years after Panofsky’s Tomb Sculpture: New Approaches, New Perspectives, New Material

London, The Courtauld Institute of Art
21 June 2014

‘Tomb Sculpture will remain….among the basic works which determine turning points in the history of our discipline’. (Review in Art Bulletin, 1967)
The Courtauld Institute will be holding a one-day conference in 2014 to mark the 50th anniversary of the publication of Erwin Panofsky’s Tomb Sculpture: Four Lectures on its Changing Aspects from Ancient Egypt to Bernini, comprising the lectures delivered originally in the fall of 1956 at the Institute of Fine Arts, New York. Panofsky’s lectures represented a new attempt to consider funerary monuments as artistic objects, charting developments in their iconography, style, form and function within the broader chronology of art history. Panofsky also emphasised the importance of tombs as evidence for changing (and sometimes contradictory) attitudes towards the deceased.

The aim of this conference is to showcase the developments in research techniques and approaches that have led to new insights into tomb sculpture. The core period covered by the conference will be Medieval to Early Modern, but papers up to the current day will be considered. The core geographic focus will be Europe.

Topics may include, but are not limited to:
  • Panofsky’s approach to funerary sculpture and the legacy of his work
  • Iconography of tombs
  • Materials and their symbolic importance
  • Audience and reception
  • Monuments and the liturgy
  • Function of tombs- prospective/retrospective, devotional, legal, etc.
  • Inscriptions, epitaphs, heraldry
  • Technical investigation
  • Components of monuments with a low survival rate, e.g. covers, testers, railings
  • Brasses
Logistics:
Length of paper: 20 minutes
Expenses: funds are not available to cover participants’ expenses

This is an opportunity for doctoral and early career scholars to share their research. We plan to publish a collection of edited essays arising from the conference. Please send proposals of no more than 250 words and a brief biography to tombsculpture@gmail.com no later than Sunday 16 February 2014.

Organised by Professor Susie Nash, Ann Adams and Jessica Barker (The Courtauld Institute of Art).
Source de l’information : Medieval Art Research
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Publication – J.-L. Kupper et M. Laffineur-Crépin, dir., "1312-2012. 700e anniversaire du Mal Saint-Martin"

Les actes du colloque 1312-2012. 700e anniversaire du Mal Saint-Martin, sous la dir. de J.-L. Kupper et M. Laffineur-Crépin, sont sortis de presse. Ils constituent le tome LXX, 2013, du Bulletin de la Société d’Art et d’Histoire du Diocèse de Liège.
Table des matières :

Marylène Laffineur-Crépin – Introduction
Jean-Marie Cauchies – Les luttes sociales dans les villes d’Europe aux XIIIe et XIVe siècles
Jean-Louis Kupper – Sur les émeutes ou « émotions » populaires dans la cité de Liège, du Xe au XIIe siècle
Alexis Wilkin – Aux origines du Mal Saint-Martin ? Le climat social à Liège au XIIIe siècle, 
Claude Gaier – Le Mal Saint-Martin. Histoire militaire du coup d’État manqué des 3 et 4 août 1312,
Jean-Pierre Delville – Le Mal Saint-Martin. Une violation du droit d’asile médiéval?
Geneviève Xhayet – De la Paix d’Angleur (1313) au sac de Liège (1468). Aspects des luttes socio-politiques à Liège aux XIV et XV siècles
Florence Close – L’incendie : feu purificateur ?
Martine Thiry-Stassin – «Mal» ou «Male» Saint-Martin ?
Chrstine Renardy – Fernand Vercauteren et les historiens liégeois : à propos des luttes sociales à Liège au Moyen Âge
Philippe Raxhon – Le Mal Saint-Martin dans l’imaginaire de la toile
Caroline Bolle, Jean-Marc Léotard, Geneviève Coura, Sylvie Boulvain et Jean-Luc Charlier – Liège, et plus particulièrement le Publémont, au XIVe siècle: l’apport des recherches archéologiques récentes
Mathieu Piavaux – Le renouveau après la tempête: reconstruire une église sinistrée à l’époque gothique. L’exemple du diocèse de Liège
Jean-Louis Kupper – Conclusions


Source de l’information et commande de l’ouvrage : Société d’Art et d’Histoire du Diocèse de Liège
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Appel à contribution – Culture, Power and Identity in the Pre-Modern Mediterranean

The Mediterranean Seminar is seeking proposals for panels on “Culture, Power and Identity in the Pre-Modern Mediterranean,” organized by Brian Catlos [Religious Studies CU Boulder/Humanities UC Santa Cruz] and Sergio La Porta (Armenian Studies, CSU Fresno) to be submitted for consideration for the annual meeting of the American Historical Association to be held January 2-5, 2015 in New York City.
Mediterranean Studies represents an approach that is transforming our view of the history of Pre-Modern Europe, North Africa and the Middle East by taking an inter-disciplinary and comparative approach to the history of the Medieval West (ie.: the area west of the Indus), by “provincializing” Europe, eschewing grand teleological narratives, and by interrogating essentializing categories that have dominated historical analysis when deployed uncritically and universally (e.g.: Christianity, Judaism, Islam, Europe, Byzantium, the Near East…).
We are seeking proposals that focus on the intersection of culture, power and religious and ethnic identity, on communal relations, and/or on processes of acculturation, translatio, and conflict in the broader Mediterranean.
In principle we will propose two panels: “Ideals” and “Action” — the former focusing on the ideology of pre-Modern identity politics and its expression, and the latter on the outcomes of policy and practice in this regard.
Papers focusing on social, political and economic history are welcome, but we are particularly interested in papers that are interdisciplinary in nature and/or that focus on art history, musicology, architecture, philosophy, history of science and medicine, the construction of class and/or gender identity, material culture or literature, and/or that focus on traditionally understudied groups (e.g.: Berbers, Copts, Armenians) and/or that combine approaches or take a chronologically or regionally comparative approach.
Please submit a proposals for 20-minute papers to be presented in person to Brian Catlos (bcatlos@ucsc.edu) and Sergio La Porta (slaporta@csufresno.edu) on or before Thursday, February 6 for consideration. Include a 150-200 word abstract and a 2-page CV, and indicate whether you will need to request AV equipment, and put “AHA Proposal” in the subject line.
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Offre d’emploi – The Brill Fellowship

The publishing house Brill (Leiden) is sponsoring an annual research Fellowship at the Warburg Institute’s Centre for the History of Arabic Studies in Europe. The Fellowship has been made possible by the Sheikh Zayed Book Award for publishing, which Brill won in 2012.
The Brill Fellowship at CHASE, of two or three months duration, is intended for a postdoctoral researcher. The Fellowship will be awarded for research projects on any aspect of the relations between Europe and the Arab World from the Middle Ages to the 19th century. The Brill Fellows will have access to all Brill encyclopedias online for the duration of the Fellowship. The Fellow will be expected to contribute to the academic activities of the Warburg Institute and to give a seminar and a lecture on the topic for which they have been awarded their Fellowship.
Details for Applicants :
Eligibility
Candidates must normally have been awarded their doctorate within the preceding five years, i.e. after 1 October 2008. If their doctorate was awarded before this date, they should explain the reasons for any interruption in their academic career in a covering letter.
General Conditions
Those employed as Professor, Lecturer or equivalent in a university or learned institution may normally hold an award only if they are taking unpaid leave for the whole of the period. Those who have previously held a short-term Fellowship at the Institute or are registered at the Institute for a degree are not eligible to apply. The Fellowship may not be held concurrently with another Fellowship or award. Other things being equal, preference will be given to candidates who do not live within daily travelling distance of the Institute.
Fellows may teach elsewhere during tenure of the Fellowship only with the express permission of the Director. They will be required to present a brief written report at the conclusion of their appointment. A Fellowship may be terminated if the Appointing Committee is not satisfied that the conditions of the award are being met. All publications containing results of work done with the aid of the Fellowship shall include adequate acknowledgement of the fact.
Value of Fellowships
The Fellowship does not provide a stipend but gives financial support towards living and subsistence costs in London and towards travel expenses. The value of the Fellowships (at 2013/14 rates) are: £2,500 for two months, £3,600. The amount of these payments is absolute; no additional costs will be paid.
Tenure
The Brill Fellowship is tenable at the Warburg Institute the Brill Fellow must hold at least three-quarters of the award during term-time. The approximate term dates for 2014-15 will be early October to mid-December 2014; mid-January to mid-March 2015; late April to the end of June 2015. Applicants should specify the length of Fellowship for which they are applying (see 1 below) but do not need to state in their application when they would wish to hold a Fellowship. Those awarded a three-month Fellowships will need to stay at the Institute for a full three month period, i.e. for longer than one term.
Selection
No interviews will be held. Shortlisted candidates only will be contacted in early February 2014 to ask them to submit samples of their written work. All shortlisted candidates will then be informed of the final outcome of their application in March 2014.
Applications
There is no application form. Applications should be made by email to warburg (at) sas.ac.uk by 12 noon on Friday 31 January 2014, and should include the following information:
  1. Completed cover sheet (download cover sheet by clicking here).
  2. A curriculum vitae giving full details of name, date of birth, address (including email address) and present occupation, school and university education, degrees, teaching and research experience. Please ensure that you include start and end dates for all positions/scholarships/study periods etc held.
  3. An outline of proposed research (of no more than 1,000 words) and the title of your research project.
  4. The names and addresses of not more than three persons who have agreed to write, without further invitation, to the Director, Professor Peter Mack, in support of the application. These letters of reference should reach the Director by Friday, 31 January 2014. They must be signed by the referee and sent separately by the referee direct to the Director of the Institute. References may be scanned and sent by e-mail to warburg(at)sas.ac.uk or forwarded in hard copy by post. It is the responsibility of candidates to ask their referees to submit references by 31 January 2014.
  5. If you wish to add any additional comments you may enclose a covering letter.
Persons who submitted an application for the award of a Brill Fellowship as part of the Warburg Institute general short term fellowship scheme which closed on 29 November 2013 do not need to submit any further information. For technical reasons the call for applications for the Brill Fellowship for 2014-15 has been extended until 31 January 2014.
Notes:
Please note that all application documents must be sent as a single PDF document by email to warburg(at)sas.ac.uk. Please name your application document as follows: Surname_ST Fellowship application, e.g. Smith_ST Fellowship application.
Candidates should NOT submit publications or written work with their application. Those shortlisted will be contacted in early February and will be asked to send material at that stage of the application process.
Closing date
Applications must be emailed to the Institute by no later than 12 noon on Friday, 31 January 2014.
All enquiries regarding the Fellowship should be made to the Institute Manager (catherine.charlton@sas.ac.uk)
Source de l’information : The Warburg Institute
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Séminaire – Portraits. Entre conceptions et réceptions

Séminaire pluridisciplinaire Chorea consacré à l’étude de la Renaissance 
(Association Cornucopia)


Organisation scientifique et modération des séances : Isabelle Haquet (musée du Louvre)
18 janvier, 1er février & 1er mars
Par sa récurrence, le portrait est un thème incontournable de l’histoire de l’art. Quelles que soient les approches revendiquées, il continue de faire l’objet d’articles, de conférences et de colloques entiers. À ce titre, il est plus qu’un thème.
Fondement, transversale de l’histoire de l’art, il est une source inépuisable d’où essaiment de multiples questionnements sans cesse renouvelés face aux productions de toutes les périodes et les cultures. Les portraits posent en premier lieu la question de l’identité du modèle, de l’artiste, du commanditaire et du public mais pas seulement : ils mènent à confronter les matériaux et les supports, discuter les choix de représentation, chercher dates et détails, arbitrer les sens affichés ou cachés et susciter les interprétations, rapprocher les œuvres entre elles pour systématiser ou originaliser, réfléchir aux recettes qui ont présidé à leur élaboration. Pourvu qu’il y ait figure humaine, le portrait est cherché, même dans les œuvres qui n’en portent pas le nom ; une nouvelle fois, il active ces interrogations qui sont au cœur de la discipline.
Protéiforme et gigantesque, le portrait est devenu un objet d’étude à l’ampleur vertigineuse.
Son étymologie le destinait même à des espaces encore plus grands.
Nous connaissons l’acception extrêmement large du mot « pourtraict » à la Renaissance. « Pourtraire » a alors le sens de tracer et de dessiner. Toute chose – figure humaine, édifice, végétal, animal… modèle de broderie ! – peut ainsi être représentée par le trait – « sur le vif » ajoutant l’idée de la copie d’après nature, de la mimesis.
Ce n’est qu’à partir du XVIIe siècle que le mot « portrait » se fixe dans son acception moderne de ressemblance à un individu déterminé, acception que consacreront les académies.
À ce sens précis et moderne sont donc dédiées les trois séances de « Portraits. Entre conceptions et réceptions », mais l’élargissement est cette fois conçu par-delà les arts qu’étudie l’histoire de l’art.
En trouvant son origine dans le dessin, le genre existe dans toutes les techniques qui en relèvent. De la peinture à l’estampe, de l’architecture à la sculpture, de la numismatique au livre imprimé, on le retrouve alors sous une forme attendue pour un historien de l’art, une mimesis qui, même si elle peut se révéler originale par certains aspects, offre systématiquement un vocabulaire connu et maîtrisé.
Mais ne parle-t-on pas encore de portrait dans les domaines de la musique ou des lettres ? Ainsi le portrait est-il un genre littéraire identifié. Dans les livres imprimés de la Renaissance et par un jeu de miroir, on le trouve parfois associé à son pendant graphique.
Que penser encore de l’emblème, qui signifie l’individualité à travers la complémentarité de l’image et de la sentence ? Portrait vertueux que se fait de lui-même le modèle.
« Portraits » donc, tant les formes sont multiples, se retrouvant dans toutes les productions humaines de type communicationnel.
Au cours du séminaire, il s’agira de les envisager dans leur globalité, de leur élaboration mentale à leur soumission aux regards – et aux autres sens – : les historiens de l’art diraient du disegno ou dess(e)in (à la fois idée et invention de l’artiste) à la réception par le public auquel il est destiné.
L’objectif de ces séances est donc de faire résonner entre diverses disciplines une notion classique – mais non exclusive – de l’histoire de l’art, qui retient nombre d’autres chercheurs, quelle que soit la nature du « portrait » étudié. Par-delà les différences terminologiques, il s’agit d’une invitation à réfléchir aux points de contact – ou aux espaces infranchissables – entre les disciplines : chacun n’a-t-il jamais tenté d’étudier le matériel scientifique de l’autre avec son bagage méthodologique spécifique, afin d’approfondir réflexion et regard sur son propre objet d’étude ?
L’actualité de la recherche a guidé le choix des thèmes des trois séances qui se succèderont de janvier à mars. Chaque présentation par des chercheurs en histoire de l’art, en lettres modernes ou classiques, en neurosciences cognitives sera l’occasion d’autant de temps de discussion, qui permettront de réfléchir ensemble sur les points mis en question.

Programme

Samedi 18 janvier : Quand les portraits se répondent… Diptyques et séries
  • 10h : Marianne BOURNET-BACOT (université de Picardie Jules Verne / Histoire de l’art) – Des portraits de couples pour une dynastie : les Wittelsbach de Bavière au XVIe siècle

Cet exposé présentera un aspect de mon doctorat sur les portraits de couples dans la peinture en Allemagne aux XVe et XVIe siècles. J’aborderai la thématique des portraits princiers et plus précisément la suite de portraits de couples commandés par les ducs de Bavière : les Wittelsbach. Il n’était pas rare, à cette époque, qu’un prince décide de constituer une galerie de ses ancêtres et de sa famille, afin d’illustrer sa légitimité et ses alliances.
Dans les années 1530, l’idée mûrit chez Wilhelm IV de Bavière de créer des suites de portraits de famille, dans lesquelles les ancêtres décédés ne joueraient numériquement qu’un tout petit rôle, si bien que le nom de galerie des ancêtres est, dans ce cas-là, à utiliser avec prudence. Les contraintes qui furent données aux peintres étaient claires : peindre une rangée de tableaux de mêmes dimensions, aux schémas semblables, d’hommes et de femmes en représentation, avec la tenue d’apparat, les emblèmes de leur rang et les témoins de leur état social.
Je montrerai l’évolution stylistique de ces portraits de couples, dont la suite fut prolongée jusqu’à l’aube du XVIIe siècle et qui font la transition entre l’art du portrait de la fin du Moyen Âge avec un peintre comme Hans Wertinger, et celui du début de la Renaissance maniériste, avec Hans von Aachen. De tels artistes furent choisis par les ducs pour servir un projet : s’égaler par le portrait à leurs plus grands rivaux les Habsbourg, car les Wittelsbach rêvaient alors d’Empire. Ces portraits de couples traduisent bien les jeux d’alliance indispensables pour se hisser aux premiers rangs de l’Europe.
  • 10h30 : Discussion
  • 11h : Sarah MUNOZ (université Toulouse II – Le Mirail / Histoire de l’art) – Entre illusion et allusion : les portraits des propriétaires sculptés en médaillons dans les monuments de la Renaissance en France

Les têtes en médaillon sculptées, issues des médailles, camées et imagines clipeatae de l’Antiquité, sont des ornements d’architecture très récurrents dans la première moitié du XVIe siècle en France. Par leurs sources et leur iconographie, ces ornements « à l’antique » permettaient de rapprocher les monuments de la Renaissance des villas romaines avant que les ordres d’architecture (dorique, ionique, corinthien) soient parfaitement maîtrisés et ne les supplantent. Les portraits des douze Césars, de Mercure ou de Lucrèce, mis en valeur par des encadrements circulaires, évoquaient ainsi une culture humaniste que les hommes du XVIe siècle revendiquaient.
Certains propriétaires de châteaux ou d’hôtels particuliers, peut-être en signe d’affichage et de possession, voulurent également faire sculpter leur buste sur la façade de leur demeure ou dans les cours intérieures. Cet ornement rend alors compte de l’individualisation du portrait à la Renaissance et pousse à s’interroger sur sa place dans l’art du portrait. Si ces identifications relèvent souvent du légendaire local, elles sont néanmoins parfois attestées par des inscriptions. D’autres bustes, non identifiés, soulèvent davantage de questions lorsqu’il s’agit d’hommes et de femmes en habits du XVIe siècle, intégrés de façon significative à la façade. Donnant l’illusion de sortir de fenêtres, ces bustes en haut-relief placés entre portraits réels et portraits allusifs interrogent ainsi le portrait symbolique et la nécessité de la ressemblance.
  • 11h30 : Discussion
  • 12h : Bérengère BASSET (université Toulouse II – Le Mirail / Lettres classiques) – Des paroles et des actes : lecture des Vies de Plutarque à la Renaissance. Le portrait au service de la philosophie morale

je n’ay pas pris à escrire des histoires, ains des vies seulement : et les plus hauts et les plus glorieux exploits ne sont pas tousjours ceulx qui monstrent mieulx le vice ou la vertu de l’homme : ains bien souvent une legere chose, une parole ou un jeu, mettent plus clairement en evidence le naturel des personnes, que ne font pas des deffaites où il sera demouré dix mille hommes morts, ne les grosses batailles, ny les prises des villes par siege ne par assault. […] aussi nous doibt on conceder que nous allions principalement recherchans les signes de l’ame, et par iceulx formans un portraict au naturel de la vie et des mœurs d’un chascun, en laissant aux historiens d’escrire les guerres, les batailles et autres telles grandeurs.
Plutarque, Vies des hommes illustres, trad. Jacques Amyot, Paris, Le Club français du livre, 1953 [Paris,Vascosan, 1567], Vie d’Alexandre,t. 2, p. 383.
Définissant, à l’orée de la Vie d’Alexandre, le projet qu’il poursuit dans l’écriture des Vies, Plutarque se démarque des historiens et propose une entreprise qui relève de la philosophie morale. Les « portraits au naturel » qu’il brosse des grands hommes sont au service de la formation des mœurs ; c’est ainsi du moins que l’on lit les Vies des hommes illustres à la Renaissance.
Les Vies des hommes illustres invitent dès lors à une réflexion sur le portrait, sur la forme qu’il prend et les enjeux qu’il revêt. Le portrait des grands hommes est présent à tous les endroits des biographies qu’en dresse Plutarque : chaque élément rapporté constitue un « signe de l’âme ». Tout ce que disent et font les grands hommes participe de leur éthopée. L’image qui se dessine est conçue comme un « miroir » devant lequel nous sommes invités à « raccoustrer aucunement [notre] vie, et la former au moule des vertus de ces grands personnages » (Vie de Paul Émile, t. 1, p. 517).
C’est à cette pratique du portrait que dessinent les Vies de Plutarque que nous souhaiterions nous intéresser. Notre étude portera sur l’édition des Vies traduite par Amyot que propose Simon Goulart (Genève, Jeremie des Planches, 1583) : enrichie de sommaires, de manchettes, de « vives efigies […] soigneusement retirees des medailles antiques », cette édition met en valeur la lecture morale, voire moralisante, qui est proposée des Vies, elle dégage les éléments de portrait moral pour leur donner un sens et tient compte de la galerie de portraits qu’offrent les Vies. Nous tâcherons de dégager les différentes implications de cette édition, la manière dont elle informe une certaine saisie du portrait des grands hommes à la Renaissance.
  • 12h30 : Discussion

Samedi 1er février : De la construction signifiante du portrait princier
  • 10h : Armelle FEMELAT (université de Tours, CESR / Histoire de l’art) – Le portrait équestre : renaissances italiennes, XIIIe-XVe siècles

Fort du double héritage du cavalier impérial et du chevalier courtois, le portrait équestre réapparaît et se diffuse en divers endroits de la Péninsule italienne entre les XIIIe et XVe siècles avant de se propager dans l’ensemble de l’Europe. Genre dans le genre du portrait, et plus précisément du portrait officiel, il se singularise par toute une série de caractéristiques formelles et iconographiques. En particulier une forte valence martiale et l’amalgame des signes du pouvoir que sont le cheval entier, le bâton de commandement, l’épée, l’éperon, le béret ou la couronne. De fait, l’effigie équestre est un outil de communication politique. Un instrument d’authentification du pouvoir utilisé à des fins de légitimation voire de propagande dans le cadre de certaines sociétés et de régimes politiques aussi distincts que des communes, des républiques ou des cours seigneuriales, princières et royales.
  • 10h30 : Discussion
  • 11h : Olga KARASKOVA (Bibliothèque nationale de France, département des manuscrits / Histoire de l’art) – Les saints au service de la cause bourguignonne : le « Martyre de saint Hippolyte » de Boston et les portraits « cachés » de Philippe le Beau et de Marie de Bourgogne

Parmi les nombreux portraits des membres des maisons de Valois de Bourgogne et de Habsbourg, certains frappent l’imagination d’un spectateur moderne car les princes y sont représentés sous les traits des saints. Le triptyque d’un maître anonyme flamand avec la scène du Martyre de saint Hippolyte, commandé par Hippolyte de Berthoz (aujourd’hui à Boston, Museum of Fine Arts), présente un cas unique et curieux dans l’iconographie bourguignonne car il comporte des « portraits cachés » de Marie de Bourgogne (1457-1482) et de son fils Philippe le Beau (1478-1506), en guise de sainte Catherine et d’un saint énigmatique tenant un faucon au poignet.
La communication proposée cherche donc à donner un nom à ce saint et tente à prouver que son choix a été en premier lieu déterminé par son attribut traditionnel, le faucon, jouissant d’une importance particulière dans l’iconographie bourguignonne et habsbourgienne. Choisi par Marie de Bourgogne comme symbole représentant la légitimité de son accession et de son pouvoir de duchesse suo jure, l’oiseau de chasse fut repris plus tard par ses successeurs, visant à assurer leurs droits au patrimoine bourguignon face à l’offensive française en Bourgogne et à la menace de perte du pouvoir aux Pays-Bas indociles. Le portrait du jeune duc Philippe sous l’apparence du saint avec un faucon exprima donc les liens dynastiques et les droits de l’héritier légitime des ducs de Bourgogne d’une manière parfaitement claire pour ses contemporains, avançant en même temps l’idée d’un souverain idéal, pacificateur et bienfaiteur.
  • 11h30 : Discussion
  • 12h : Isabelle Haquet (musée du Louvre / Histoire de l’art) – Le roi de France Henri III façon puzzle

Grâce à la photographie, nous sommes désormais en mesure de rapprocher, comparer des œuvres d’art, qui n’auraient jamais dû l’être compte tenu de leurs dates d’exécution éloignées et de leur distance géographique. Le commanditaire Henri III a joué de ces impossibles rencontres pour distiller quelques indices de-ci delà, sur une thématique eschatologique qui lui était chère mais dont le message, hérétique, était résolument indicible. En multipliant les types de représentation, il a offert de sa personne un portrait polymorphe mais cohérent, en permanente construction.
  • 12h30 : Discussion

Samedi 1er mars : Pouvoirs émotionnels des portraits
  • 10h : Ingrid FALQUE (université catholique de Louvain / Histoire de l’art) – Le portrait dévotionnel, ou comment atteindre l’union à Dieu dans et par l’image (anciens Pays-Bas, 1400-1550)

Résumé à venir
  • 10h30 : Discussion
  • 11h : Zoï KAPOULA (CNRS / Neurosciences cognitives) – Exploration par le regard d’une Annonciation de Piero della Francesca

Quels sont les corrélats physiologiques du pouvoir des images ?
À travers l’exploration oculomotrice de différentes œuvres, dont l’Annonciation que Piero della Francesca a peinte en partie haute du polyptyque de saint Antoine (Pérouse, Galerie nationale de l’Ombrie, vers 1470, 122 x 194 cm), est étudié l’impact de l’image sur le regard et le corps du spectateur.
  • 11h30 : Discussion
  • 12h : Adeline LIONETTO-HESTERS (université Paris-Sorbonne / Lettres modernes) – Portrait de l’aimée dans la lyrique amoureuse de la Renaissance

À partir de quelques extraits de poésie amoureuse, je développerai une réflexion sur le « pourtrait » de la dame dont l’importance est capitale dans la lyrique d’amour de la Renaissance. En effet, cette image se grave dans l’esprit du poète amant pour nourrir sa flamme : la description de ce phénomène s’appuie d’ailleurs à l’époque sur des théories médicales élaborées afin d’expliquer pourquoi l’amant est obsédé par l’image de sa belle. Ce « portrait » de l’amoureuse, gravée en l’âme et au cœur de l’amant, c’est-à-dire une image intériorisée, motive à son tour le portrait que le poète nous dresse de sa belle.

Cette approche nous permettrait de travailler sur les théories médicales qui justifient cette empreinte mentale, ainsi que sur le portrait éclaté de l’amante qui nous est généralement proposé dans un recueil de poèmes amoureux.
  • 12h30 : Discussion

Informations pratiques :
Université de la Sorbonne (escalier F, 2e étage, salle F 368) – 17, rue de la Sorbonne

Paris, France (75005)

samedi 18 janvier 2014
samedi 01 février 2014
samedi 01 mars 2014

Source : calenda
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Colloque – Symposium XIX for the Study of Underdrawing and Technology in Painting. Technical studies of paintings: problems of attribution (15th-17th century)

Bruges, 11-13 September 2014
The Université catholique de Louvain (UCL, Louvain-la-Neuve), the Laboratoire d’étude des œuvres d’art par les méthodes scientifiques (Musée de Louvain-la-Neuve) and the Flemish Research Centre for the Arts in the Burgundian Netherlands of the Groeningemuseum (Musea Brugge) are honoured to announce the XIXth symposium for the Study of Underdrawing and Technology in Painting which will be held in Bruges on 11-13 September 2014. This series of prestigious conferences, already in their nineteenth edition, was initiated in 1975 by the Université catholique de Louvain in Louvain-la-Neuve (UCL). The colloquium is alternately organized by the UCL, the Katholieke Universiteit Leuven (KULeuven) and the Royal Institute for Cultural Heritage (KIK/IRPA) and its Centre for the Study of the Flemish Primitives, who hosted the XVIIIth symposium dedicated to Jan van Eyck in 2012. 
The 2014 colloquium is dedicated to Technical studies of paintings: problems of attribution (15th-17th century). Attributions are central questions in art history. Since the introduction of new examination methods such as radiography, infrared photography and reflectography, conventional art history has undergone major changes. Technical examinations can provide additional arguments for attributing works of art to individual artists or their workshops. However, technical studies often also reveal complex working methods, while new scientific imagery sometimes challenges accepted attributions and instigates reconsiderations of traditional attributions. This symposium focusses on the various ways in which technical studies can provide answers to the often complex issue of attribution and will discuss the challenges that art historians face in proposing conclusive theories.
Programme, registration and practical informations : here
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Ecole d’été – Création et utilisation de corpus de textes médiévaux

16-24 Septembre 2014
Minorque
Organisateur local : Susanna ALLÉS TORRENT (CSIC-IMF, Barcelone). 
Programmation scientifique : Bruno BON (CNRS-IRHT, France), Krzysztof NOWAK (IJP-PAN, Pologne). 
Intervenants pressentis : Renaud ALEXANDRE (France), Maciej EDER (Pologne), Alain GUERREAU (France), Nicolas PERREAUX (France), Bénédicte PINCEMIN (France). 
Le « Working Group 3 » (Dictionnaires et textes) du projet COST « Medioevo Europeo » (http://www.medioevoeuropeo.org) organise une école d’été de six jours d’initiation à la création et à l’utilisation de bases de données textuelles à des fins historiques et linguistiques. 
Cette école d’été est destinée à tous les étudiants et les chercheurs qui travaillent sur des données textuelles médiévales, et qui ont une maîtrise (limitée) des outils informatiques. Il s’agira de montrer, en théorie et en pratique, comment réunir, mettre en forme et exploiter des textes anciens numérisés. Après la prise en main de l’environnement Linux (jour 1) et la création d’un corpus textuel annoté (jour 2), deux journées seront consacrées à l’analyse approfondie des corpus textuels (jours 3 et 4), avant une journée dédiée aux outils d’analyse statistique (jour 5), et la dernière aux problématiques liées à l’interface entre corpus et lexicographie (jour 6). 
L’articulation de séances théoriques et pratiques suppose que les participants soient munis d’ordinateurs personnels (avec les droits d’administration), disposant d’au moins 20Go d’espace libre et de fichiers de textes latins ou romans numérisés ; si la majorité des cours seront donnés en français, le support technique sera multilingue (allemand, anglais, castillan, catalan, français, italien, polonais). 
Inscriptions : Le nombre de participants – ressortissants de l’un des trente-six pays affiliés à COST (http://www.cost.eu/about_cost/cost_countries) – est limité à 20 personnes, dont la sélection se fera sur dossier. Les personnes intéressées sont priées de s’inscrire auprès de Susanna Allés Torrent (susannalles@imf.csic.es – objet du message : « Inscription Training School ») avant le 31 mars 2014, en envoyant une demande motivée accompagnée d’un CV. Les cours seront gratuits, mais le transport et l’hébergement restent à la charge des participants (possibilité d’hébergement sur le lieu d’enseignement à 40 € la nuit). Dans le cadre du financement européen de COST, une dizaine de participants sont éligibles à une bourse d’environ 600 €. 
Source de l’information : http://www.glossaria.eu/minorque
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