Rom, 17.-19.03.25
Programme : ici
Vom 17.-19. März findet am DHI Rom eine Tagung zum Thema « Deutsche Mediävistik. Grundlagenforschung in Italien vom 19. bis 21. Jahrhundert » unter Beteiligung der RI statt. Die Konferenz widmet sich der deutschen Mediävistik in Italien und im Vatikan, insbesondere der sich in den Editions- und Regestenwerken der Monumenta Germaniae Historica, des Repertorium Germanicum und den Regesta Imperii widerspiegelnden Grundlagenforschung. Diese hat ihre Ursprünge im 19. und 20. Jahrhundert und wird heute von verschiedenen Wissenschaftsakademien und Instituten getragen.
Die Tagung fokussiert Historikerinnen und Historiker, die in Italien arbeiteten und arbeiten, indem sie nach ihren Interessen, Methoden, Netzwerken sowie dem Neben-, Mit- und Gegeneinander verschiedener Projekte fragt. Zudem wird beleuchtet, welche persönlichen oder nationalen Interessen die Erschließung von Quellen in italienischen und vatikanischen Archiven prägten und prägen.
Die Suche nach und die Erschließung von Quellen verdeutlicht im 19. Jahrhundert nicht nur das wissenschaftliche Interesse am mittelalterlichen Reich, sondern spiegelt auch die Identitätssuche der sich formierenden Nationalstaaten und den Wettstreit um die Vormachtstellung in Europa wider. Trotz der Unterbrechungen durch die beiden Weltkriege wurden Langzeitprojekte zu Kaisertum, Reichskirche und Papsttum fortgesetzt. Stadt- und kulturgeschichtliche Fragestellungen blieben jedoch oft Einzelpersonen überlassen.
Ziel der Tagung ist es, Anachronismen in der aktuellen Forschung zu reflektieren sowie neue digitale Potenziale sowie Wege der deutschen Mediävistik in Italien und im Vatikan zu identifizieren. Gleichzeitig wird die wechselseitige Wahrnehmung Deutschlands und Italiens in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik thematisiert.
Source : Regesta Imperii







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