Appel à contribution – Von Erfolg gekrönt – Arturische Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit

Studierendentagung Frankfurt a. M. 20.–22.06.24

Die Studierendentagung „Von Erfolg gekrönt – Arturische Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit“ wird von Studierenden des Instituts für deutsche Literatur und ihre Didaktik der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgerichtet.

Unser Call for Papers richtet sich an Studierende aller Fächer, die sich mit arturischen Erzählungen in Text, Bild und weiteren Medien beschäftigen wollen.
Von Erfolg gekrönt – Arturische Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit

Studierendentagung Frankfurt am Main
20.–22. Juni 2024

Von Erfolg gekrönt – Arturische Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit

Swer nâch êren sinne,
triuwe und êre minne,
der volge guoter lêre
daz vürdert in vil sêre
unde vlîze sich dar zuo
wie er nâch den getuo
den diu werlt des besten giht

aus: Wirnts von Grafenberg Wigalois (V. 20–26)

‚Wer nach Ehre sinnt und Treue minnt, der soll sich nach den Weltbesten richten.‘ Nach diesem Motto reitet Wirnts von Grafenberg Held Wigalois unaufhaltsam in Richtung Erfolg und stellt in unzähligen Bewährungsproben seine Tapferkeit unter Beweis. Der mittelhochdeutsche Artusroman aus dem 13. Jahrhundert zählt mit seinen über 40 handschriftlichen Überlieferungszeugen zu einem der erfolgreichsten Vertreter der erwähnten literarischen Gattung. Dieser Erfolg zeigt sich besonders daran, dass es sich um den einzigen Artusroman handelt, der noch vor dem 16. Jahrhundert eine Druckfassung (Inkunabeldruck) erhielt. Die breite Rezeption des Wigalois zieht sich durch die Jahrhunderte, beginnend mit seiner großen zeitgenössischen Beliebtheit im Mittelalter und Verweisen in anderen mittelhochdeutschen Dichtungen. Auch in der Frühen Neuzeit und der Moderne erfuhr der Text ein großes Interesse, welches sich in verschiedenen Prosaauflösungen, strophischen Bearbeitungen sowie diversen Bildbearbeitungen und sogar einem Comic widerspiegelt.

Doch nicht nur der Wigalois erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit, auch andere arturische Erzählstoffe wurden im Laufe der Zeit immer wieder zu neuen Erfolgsgeschichten geformt und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Dieses Adaptionsinteresse zeigt sich an immer wieder neu erscheinenden Filmen (King Arthur: Legend of the Sword, 2017), Serien (Camelot, 2011), Hörspielen (Bibi Blocksberg, 1985), Comics (Sir Batman at King Arthur’s Court, 1946), Musikadaptionen (Parsifal, 1882), Spielen (Tomb Raider Legend, 2006), Animes (The Seven Deadly Sins, 2014) und bildlichen Bearbeitungen (The Last Sleep of Arthur in Avalon, 1881–1898). Wie aus diesen Beispielen ersichtlich wird, wurden arturische Geschichten immer wieder neu erzählt – und das betrifft bereits die mittelhochdeutschen Erzählungen, die ihrerseits im Sinne des Wiedererzählens Bearbeitungen sind. Ihre Ursprünge greifen auf eine lange Stofftradition zurück, die sich bis zu den keltischen Kulturen zurückführen lässt und vor allem im französischen Raum reüssierte (Matière de Bretagne), bevor sie in der deutschsprachigen Literatur ankam.

Arturische Erzählungen werfen seit ihrem Aufkommen bis zur Gegenwart in jeder Epoche und durch alle Gesellschaften hindurch inhaltliche und rezeptionelle Fragen auf, denen diese Tagung auf ihrer Suche nach Erfolgsgeschichten nachgehen möchte. Dabei fragen wir unter anderem nach:

Erfolg in der narrativen Struktur und auf der Figurenebene

  • Wie konstituiert sich Erfolg auf der Inhaltsebene? Gibt es ebenfalls ‚erfolgreiche Misserfolgsgeschichten‘?
  • Ist eine Erfolgsgeschichte auf narrativer Ebene immer linear oder kann / muss sie auch diskontinuierlich beziehungsweise von Höhen und Tiefen geprägt sein? Inwiefern hängt Scheitern mit Erfolg zusammen?
  • Wie charakterisiert sich eine Figur, die Erfolg hat beziehungsweise erfolgreich ist? Müssen Figuren überhaupt erfolgreich sein, damit das Werk an sich Wirksamkeit beanspruchen kann? – Ist beispielsweise der Wigalois eine eher untypische Erfolgsgeschichte, weil hier dem Protagonisten im Gegensatz zum Parzival der stetige Erfolg in die Wiege gelegt wird, während Parzivals Weg zum Erfolg von vielen Rückschlägen geprägt ist? Wie verlaufen Erfolgsgeschichten in anderen arturischen Erzählungen auf narrativer Ebene?

Erfolg in der Rezeptionsgeschichte

  • Inwiefern hängen Popularität und Rezeptionserfolg zusammen? Ist ein häufig überlieferter Text automatisch auch ein viel gelesener Text? An welchen Parametern lassen sich Popularität und Rezeptionserfolg bemessen?
  • Bedeutet Rezeptionserfolg immer auch automatisch die Aufnahme in den literarischen Kanon und damit einhergehend in die Lehre?
  • Woran könnte es liegen, dass bestimmte arturische Erzählstoffe (Hartmanns von Aue Erec) einen festen Platz als ‚Klassiker‘ im Curriculum einnehmen und andere wiederrum nicht (Pleiers Garel)?

Erfolgsinterferenzen

  • Wie hängen die bereits angedeuteten Dimensionen zusammen und in welcher Form konstruieren sie ein Netzwerk sich gegenseitig beeinflussender Faktoren?
  • Müssen die Aventiuren der Figuren innerhalb eines Werkes von Erfolg gekrönt sein beziehungsweise in welchem Verhältnis sollten Erfolg und Misserfolg auf der inhaltlichen Ebene verknüpft sein, damit das Werk rezeptionell in einem bestimmten Umfeld erfolgreich sein kann?
  • Welche Faktoren beeinflussen den modernen Erfolg (Die Ritter der Kokosnuss) beziehungsweise Misserfolg arturischer Erzählstoffe, wie zum Beispiel bei der 2011 erschienenen Camelot-Serie und ihrer zeitnahen Absetzung zu beobachten ist?

Organisatorisches

Die Studierendentagung „Von Erfolg gekrönt – Arturische Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit“ wird von Studierenden des Instituts für deutsche Literatur und ihre Didaktik der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgerichtet.

Unser Call for Papers richtet sich an Studierende aller Fächer, die sich mit arturischen Erzählungen in Text, Bild und weiteren Medien beschäftigen wollen. Erwünscht und erbeten werden Exposés für Vorträge in der Länge von 35–45 Minuten, so dass bei einer Panellänge von jeweils einer Stunde noch genügend Zeit für eine anschließende Diskussion vorhanden ist.

Bitte reiche bis zum 28.01.2024 ein einseitiges Exposé zu einem Thema Deiner Wahl, gegebenenfalls Angaben zu Deiner verwendeten Literatur sowie einen kurzen Lebenslauf per Mail ein und füge eine grobe Reisekostenaufstellung hinzu. Wir bemühen uns derzeit um eine Finanzierung der anfallenden Kosten für Reise und Unterkunft.

Du erreichst uns unter dieser E-Mail-Adresse: tagung_erfolgsgeschichten@em.uni-frankfurt.de. Gerne kannst Du uns hierüber auch Fragen stellen.

Veranstalter: Studierende des Instituts für deutsche Literatur und ihre Didaktik

Tagungszeit- & Ort:

20.–22. Juni 2024 (in Präsenz)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik
im Eisenhower-Saal des IG-Farben-Hauses
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Einsendeschluss des Call for Papers:

28.01.2024 an tagung_erfolgsgeschichten@em.uni-frankfurt.de

Überdies heißen wir alle weiteren Interessierten zu unserer Tagung herzlich willkommen und bitten um eine rechtzeitige Anmeldung per Mail.
Kontakt

tagung_erfolgsgeschichten@em.uni-frankfurt.de

Source : H-Soz-Kult

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Publication – « Héroïnes païennes de l’Antiquité dans les littératures romanes des XIIe-XVIe siècles : représentations textuelles et visuelles », éd. Catherine Gaullier-Bougassas

Les contributions réunies dans ce volume s’interrogent sur les figures féminines païennes antiques (grecques, romaines, égyptiennes…) que sélectionnent des auteurs de plus en plus nombreux du XIIe siècle au XVIe siècle, sur leurs représentations textuelles et aussi sur les images visuelles qui leur sont souvent associées dans les manuscrits puis les imprimés. Elles réfléchissent sur la réception, la circulation et la transformation de ces représentations textuelles et visuelles du XIIe au XVIe siècle, sur la diversité des usages de ces figures païennes, sur le traitement de leur altérité et sur les modalités de construction d’un héroïsme féminin ou d’héroïsmes féminins qui leur sont attachés.

Ouvrage publié avec le concours de l’équipe de recherche Alithila (Analyses Littéraires et Histoire de la Langue) et de l’Université de Lille.

Ce numéro de la revue Bien dire et bien aprandre sur les héroïnes païennes de l’Antiquité a été conçu et réalisé dans le cadre du programme de recherches ERC Advanced Grant AGRELITA,
« The Reception of Ancient Greece in Premodern French Literature and Illustrations of Manuscripts and Printed Books (1320-1550): How Invented Memories Shaped the Identity of European Communities », direction Catherine Gaullier-Bougassas, Université Univ. Lille, ULR 1061 – ALITHILA – Analyses Littéraires et Histoire de la Langue, F-59000 Lille, France : « The project leading to this article has received funding from the European Research Council (ERC) under the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme (grant agreement No 101018777). »

Table des matières : ici

Héroïnes païennes de l’Antiquité dans les littératures romanes des XIIe-XVIe siècles : représentations textuelles et visuelles, éd. Catherine Gaullier-Bougassas, Bien dire et bien aprandre, t. 38, 2023 ; 1 vol., 350 p. ISBN : 978-2-907301-25-1. Prix : € 25,00.

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Publication – « A Cultural History of Chemistry in the Middle Ages », éd. Peter J. T. Morris, Alan Rocke, Charles Burnett, Sébastien Moureau

A Cultural History of Chemistry in the Middle Ages covers the period from 600 to 1500 in European and Islamic cultures. Arabic theories and terminology for the science of matter were introduced into the West and became known as ‘alchemy’. Based in experiment and innovation – and bound up in networks of mining, manufacturing, trade and commerce – alchemical practice largely focused on the production of new substances through various processes. At the same time, alchemy was deeply theoretical, exploring the development of mineralogy, the perfection of corruptible matter, the prolongation of life, and the cure of diseases.

The six-volume set of the Cultural History of Chemistry presents the first comprehensive history from the Bronze Age to today, covering all forms and aspects of chemistry and its ever-changing social context. The themes covered in each volume are theory and concepts; practice and experiment; laboratories and technology; culture and science; society and environment; trade and industry; learning and institutions; art and representation.

Charles Burnett is Professor of the History of Islamic Influences in Europe at the Warburg Institute, UK. Sébastien Moureau is Assistant Professor at the FNRS, attached to the University of Louvain, Belgium.

A Cultural History of Chemistry in The Middle Ages is the second volume in the six-volume set, A Cultural History of Chemistry, also available online as part of Bloomsbury Cultural History, a fully-searchable digital library (see http://www.bloomsburyculturalhistory.com).

General Editors: Peter J. T. Morris, University College London, UK, and Alan Rocke, Case Western Reserve University, USA.

Series Preface
List of Illustrations

Introduction, Sébastien Moureau.

1.Theory and Concepts: The Shared Heritage of Byzantine, Arabo-Muslim, and Latin Alchemy, Matteo Martelli, Sébastien Moureau and Jennifer M. Rampling
2.Practice and Experiment: Alchemical Operations in the Middle Ages, Sébastien Moureau and Nicolas Thomas
3.Laboratories and Technology: Alchemical Equipment in the Middle Ages, Nicolas Thomas and Sébastien Moureau
4.Culture and Knowledge: Alchemy’s Scientific Contexts and Critiques, Regula Forster and Jean-Marc Mandosio with Antoine Calvet and Gabriele Ferrario
5.Society and Environment: The Social Position of the Alchemist, and Alchemy in the Court, in the Church and in Society, Charles Burnett with Antoine Calvet and Justine Bayley
6.Trade and Industry: Medieval Craftsmanship and Technology Transfer, Justine Bayley with Spike Bucklow
7.Learning and Institutions: Teaching the Art East and West, Regula Forster and Jean-Marc Mandosio with Antoine Calvet
8.Art and Representation: The Alchemical Image in the Islamic and Christian Middle Ages, Jennifer M. Rampling

Notes
Bibliography
Contributor’s List
Index

Informations pratiques :

A Cultural History of Chemistry in the Middle Ages, éd. Peter J. T. Morris, Alan Rocke, Charles Burnett, Sébastien Moureau, Londres, Bloomsbury, 2023 ; 1 vol., 240 p. (The Cultural Histories Series). ISBN : 978-1-47429-454-6. Prix : GBP 75,00.

Source : Bloomsbury

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Appel à contribution – Dominikanerstudien

Leipzig
26.07.2024 – 27.07.2024

Der dritte internationale Workshop zu Dominikanerstudien soll den BearbeiterInnen laufender Dissertations- oder Habilitationsprojekte, die sich mit Dominikanerinnen/Dominikanern und Aspekten ihrer Geschichte befassen, erneut ein Forum zur Diskussion und Vernetzung geben.
Dominikanerstudien

Der dritte internationale Workshop zu Dominikanerstudien soll den Bearbeitenden laufender Dissertations- oder Habilitationsprojekte, die sich mit Dominikanerinnen/Dominikanern und Aspekten ihrer Geschichte befassen, erneut ein Forum zur Diskussion und Vernetzung geben. Wir freuen uns über Vorschläge für Vorträge von 30 Minuten Länge zu Themen aus allen Fachgebieten und Epochen. Auch transdisziplinäre Impulse sowie komparative Ansätze der Ordensforschung, die dabei helfen, dominikanische Studien und Themen in breitere Kontexte einzuordnen, werden begrüßt. Mögliche Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Vortragende sind ermutigt, ihre laufenden Forschungen vorzustellen und dabei noch offene Fragen und Probleme aufzuzeigen.

Der Workshop findet im Leipziger Dominikanerkonvent statt und wird geleitet von Prof. Dr. Sabine von Heusinger (Historisches Institut der Universität zu Köln), P. Elias H. Füllenbach O.P. (Institut zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum, Köln) und Prof. Dr. Cornelia Linde (Historisches Institut der Universität Greifswald). Unterbringung und Verpflegung werden vom Institut zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum organisiert und übernommen. Fahrtkosten können voraussichtlich nach Bedarf anteilig erstattet werden. Bitte schicken Sie bis zum 31.01.2024 eine kurze Bewerbung mit Exposé (etwa 100 Worte) und Lebenslauf per Email an: cornelia.linde@uni-greifswald.de

Source : H-Soz-Kult

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Séminaire – Codicologie quantitative & sociologie du livre médiéval (2024) : Le livre médiéval : circulations et réseaux

Le mardi de 17h30 à 19h30

Le séminaire se tient en salle Édouard Perroy (Sorbonne) et en salle Édouard Perroy virtuelle (Zoom). ID permanent de connexion : 947 2923 0810 – Clé : CODICO

En présentiel, le suivi sur Zoom est également recommandé, afin de faciliter l’enregistrement des échanges dans la salle.

Programme :

Mardi 30 Janvier
Nuria de Castilla (École Pratique des Hautes Études – Université PSL)
Production et circulation des manuscrits en caractères arabes dans l’Espagne médiévale et moderne


Mardi 13 Février
Alice Croq (Académie autrichienne des sciences)
La circulation des manuscrits syriaques au sein des réseaux coptes de l’Égypte médiévale


Mardi 27 Février
Hannah Ryley (University of Oxford – Balliol College)
In flux: patterns of book re-use in late medieval England

Mardi 12 Mars
Svetlana Yatsyk (CIHAM – UMR 5648)
Le merveilleux voyage du Breviloquium de virtutibus et de ses compagnons : circulation et réception du premier traité de Jean de Galles

Mardi 26 Mars
Gleb Schmidt (Radboud Institute for Culture and History)
La circulation des collections homilétiques des Pères à la lumière des méthodes quantitatives

Mardi 2 Avril
Irene Van Eldere (Leiden University – Centre for the Arts in Society)
Mapping Middle Dutch Prayer Books: the methodology of the PRAYER project

Mardi 16 Avril
Catherine Kikuchi (Université Versailles Yvelines, DYPAC)
Collaboration, concurrence et position dominante dans les débuts de l’imprimerie vénitienne : quelques méthodes d’analyse de réseau

Source : LAMOP

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Publication – Sylvain Destephen, « L’Empire post-romain, 400-600 »

La période qui court des années 400 aux années 600 après J.-C. est souvent considérée, à tort, comme une période de repli et de déclin, de crise et d’abandon. Loin de cette vision décadentiste, cet ouvrage réunit les contributions d’une vingtaine de savants du monde entier qui, chacun dans son domaine d’excellence, montrent comment cette période est marquée par une surprenante continuité de l’héritage romain qui est à la fois absorbé et reformulé. Prenant en compte autant les sources textuelles que les données iconographiques et matérielles, ce livre novateur offre une vue panoramique de l’histoire du monde méditerranéen pour mieux comprendre comment un monde post-romain s’est perpétué par-delà la chute de l’Empire romain.

Sylvain Destephen est professeur d’histoire romaine à l’université Caen Normandie et spécialiste de l’Antiquité tardive.

Informations pratiques :

Sylvain Destephen, L’Empire post-romain, 400-600, Paris, Hermann, 2023 ; 1 vol., 264 p. ISBN : 979-1-03703-133-4. Prix : € 37,00.

Source : Hermann

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Appel à contribution – Bodies and Boundaries

HYBRID POSTGRADUATE CONFERENCE

11-12 April 2024
Bodies and Boundaries

Following the success of the 2023 ‘Identities, Communities and ‘Imagined Communities’’ Conference, we are delighted to invite you to the next installment of the longest-standing postgraduate conference in medieval studies: the 2024 ‘Bodies and Boundaries’ PGR Conference.

This conference marks a significant milestone as we celebrate the 650th anniversary of Bristol’s royal charter which makes the subject of embodiment in medieval contexts a highly topical theme. Imagining how past people moved within Bristol, analysing the spatial and sensory dimensions of medieval Bristol and considering how those people may have understood their bodies and environments provides a fascinating lens through which we can comprehend the medieval experience.

We welcome papers that consider bodies and boundaries across the Middle Ages, exploring theories and ideologies that underpin medieval embodiment. How did medieval individuals and communities comprehend the intricacies of their individual and collective bodies, and how did they draw the boundaries between them? How did people in the past view the complex boundary between the corporeal and the spiritual, material and immaterial? These are just some of the questions participants may consider for this conference.

DEADLINE: 22 January 2024

We encourage abstracts from postgraduates and early-career researchers, exploring aspects and approaches to bodies and boundaries in all relevant disciplines pertaining to the medieval period, broadly construed c.500- c.1500. Abstracts are 300 words for 20-minute papers. This year’s conference will be a hybrid event, taking place both online and on the campus of the University of Bristol. Please indicate in your abstract whether you intend to participate in-person or online.

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Publication – « Historiens et chroniqueurs du Hainaut du moyen âge à nos jours », dir. Philippe Desmette

Par qui, comment et pourquoi, l’histoire du Hainaut a-t-elle été écrite au fil des siècles ? Telles sont les questions auxquelles ces deux volumes essaient d’apporter un éclairage. L’espace concerné englobe le Hainaut actuel et le Hainaut historique, c’est-à-dire l’ancien comté médiéval. Ce qui implique une approche chronologique sur le long terme, depuis le haut moyen âge jusqu’à nos jours.

Le premier volume « Bilans historiographiques » (280 p., avec illustrations) comprend dix-sept contributions éclairant un aspect particulier de l’historiographie hainuyère (récits hagiographies, chroniques, archives, monographies locales, sociétés d’histoire,…). La plume a systématiquement été confiée à des spécialistes du sujet.

Le second volume « Répertoire bio-historiographique » (200 p. avec illustrations) comprend quelque cent cinquante notices, rédigées par une quarantaine d’auteurs, consacrées à des historiens (locaux, régionaux ou universitaires), des chroniqueurs ou des œuvres qui ont abordé l’histoire du Hainaut. L’objectif est clairement d’envisager leurs apports à la connaissance de la région.

Vol. 1 : Bilans historiographiques

Ph. Desmette, Introduction

F. De Vriendt, Les textes hagiographiques, premier corpus narratif sur le Hainaut (VIIIe-XIIe siècle). Réflexions sur leur richesse documentaire

N. Ruffini-Ronzani, Aux sources de l’historiographie hainuyère. Annales, chroniques et histoires du Xe au XIIIe siècle

J. Devaux, L’historiographie hainuyère à la fin du moyen âge (XIVe-XVe siècles)

J.-M. Cauchies, Pratiquer la narration au temps de l’érudition ? Chroniques, « histoires » et journaux aux XVIe – XVIIIe siècles

C. Ansieau, L’archéologie en Hainaut du XIXe siècle à nos jours

L. Honnoré, Les dépôts des Archives de l’État à Mons et à Tournai aux XIXe et XXe siècles

A. Dupont, Archivistes et archives dans les villes du Hainaut belge, 1836-2018

Y. Junot, Entre mémoire, culture civique et action politique. Écrire l’histoire de sa ville (XVIe-XVIIIe siècles)

Ph. Desmette, La foi catholique à l’époque moderne : histoire et affirmation

J.-P. Ducastelle, Les historiens du Hainaut et le folklore

Ph. Desmette, Des généalogies à la généalogie ou quand le commun détrône la noblesse

L. Nys, Pour une historiographie des arts en Hainaut : survol, impertinences et réflexions critiques au risque des pièges du rétrécissement régionaliste

Ph. Desmette, Les monographies urbaines

J.-M. Cauchies, Par monts et par vaux : les monographies communales aux XIXe et XXe siècles. Les villages

J.-P. Hoyois, Les sociétés d’histoire des origines à la deuxième guerre mondiale : un phénomène urbain

M. Maillard-Luypaert, Les sociétés d’histoire depuis 1945 : souffle nouveau et élan fédérateur

É. Bousmar, L’histoire du Hainaut à l’université en France et en Belgique : origines, développements et perspectives (XIXe-XXIe siècle). Une première approche

Vol. 2 : Répertoire Bio-historiographique

Ph. Desmette, Introduction

Répertoire

Informations pratiques :

Historiens et chroniqueurs du Hainaut du Moyen Âge à nos jours, dir. Philippe Desmette, Bruxelles, Archives de l’État – Hannonia, 2023 ; 2 vol. (Hannonia, Analectes d’histoire du Hainaut, 19-20 ; Archives de l’État, Studia). Prix : € 40,00.

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Appel à contribution – New Perspectives on Personifications in Roman, Late Antique and Early Byzantine Art

Am 26. und 27. Januar 2024 findet an der LMU München ein internationaler Workshop zu New Perspectives on Personifications in Roman, Late Antique and Early Byzantine Art (200-800 AD) statt. Wir freuen uns, die Initiative von Prolet Decheva und Charles Wastiau unterstützen zu können.

Der Workshop findet in der Katharina-von-Bora-Str. 10 im Großen Hörsaal (R. 242) statt. Die Vorträge sind zusätzlich per live-stream mitzuverfolgen. Eine Aufzeichnung erfolgt nicht.

Programme :

Friday, 26 January 2024

13:15 – 13:30 Introduction

13:30 – 14:00 Anna-Laura Honikel, Goethe University Frankfurt a.M – Personifications on Mosaics of the Province Lusitania

14:00 – 14:30 Sarah Hollaender, University of Graz – Visualizing ‘Manliness’: The Goddess Virtus and Her Transformations in Late Antiquity

14:30 – 15:00 Giovanna Ferri, University of Sassari – Seasons Personifications in the Decorative Programs of Roman Catacombs and Privately-Owned Hypogea in Late Antiquity: Felicitas Temporum and Heavenly Aeternitas

15:00 – 15:30 Break

15:30 – 16:00 Caroline Bridel, University of Bern – The Use of Personifications in Late Antique Jewish Spaces: Establishing a Cultural Frame?

16:00 – 16:30 Amélie Belleli, INRAP/University of Limoges – Late Roman Empresses as Allegorical Figures

16:30 – 17:00 Prolet Decheva, University College Dublin – Personifications of Abstract Ideas and Proper Names

17:00 – 18:00 Break

18:00 – 19:00 Keynote lecture: Emma Stafford, University of Leeds – Nemesis: A Greek Personification in the Later Roman World

Saturday, 27 January 2024

09:00 – 09:30 Annegret Klünker, Staatliche Museen zu Berlin – Coining Embodied Conditions: The Severan Era as Synopsis for the Visual Emergence of Personifications in Rome

09:30 – 10:00 Charles Wastiau, University of Liège/University of Bonn – The End of the „Divine Qualities“ on Late Roman Coins

10:00 – 10:30 Pavla Gkantzios Drápelová, Czech Academy of Sciences – The Last Echoes of Tyche Poleos on Byzantine Coins: Several Cases from the 6th Century

10:30 – 11:00 Break

11:00 – 11:30 Amel Bouder, Freie Universität Berlin/Deutsches Archäologisches Institut – The Multiple Personifications of Saturnus the African God and his Assessors: an Allegory between the River God and the Master of the Universe

11:30 – 12:00 Julian Hollaender, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg – Greetings from the Jordan River: The Anthropomorphic River in Early Christian Baptismal Representations

12:00 – 12:30 Natalia Turabelidze, Ivane Javakhishvili Tbilisi State University – Classical Prototypes in Medieval Georgian Mural Painting: The Evidence of Ateni Sioni Murals

12:30 Conclusions

Source : LMU München

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Publication – Sebastian Hanstein, « Die imperiale Ordnung des letzten Großselguqen »

Kaum ein Sultan herrschte so lange wie der Selǧuqe Sanǧar. Mit seinem Tod im Jahre 1157 endete eine Ära – auch weil Sanǧar als letzter seiner Dynastie noch Oberhaupt eines Reiches war, das sich von Mittelasien bis in die Levante erstreckte. Die Grandiosität seiner Herrschaft wird in mittelalterlichen Berichten stets herausgestellt, wohingegen moderne Historiker Sanǧars Sultanat mit Machtniedergang und Reichszerfall verbinden. Doch was bedeutete damals imperiale Herrschaft? Wie äußerte sie sich in den diversen Reichsteilen und auf welcher Grundlage gehörte ein Gebiet überhaupt zu Sanǧars Reich? Wie war dieses zusammengesetzt und dank welcher Strukturen und Mechanismen gelang es dem « Sultan der Sultane », auch abseits der Kernländer seine Anerkennung zu behaupten?

Sebastian Hanstein geht diesen und weiteren Fragen Region für Region, Vasallenfürstentum für Vasallenfürstentum en detail nach, indem er eine Vielzahl an Quellen – darunter nicht zuletzt Münzen – auswertet und Herrschaftsebenen und Teilreiche bestimmt. So bietet sich ein facettenreiches Panorama, welches die politische Kultur (nicht nur) des großselǧuqischen Reiches in ihren faszinierenden Feinheiten und ihrer eigenen Logik besser verständlich macht.

Informations pratiques :

Sebastian Hanstein, Die imperiale Ordnung des letzten Großselguqen, Stuttgart, Franz Steiner Verlag, 2023 ; 1 vol., 417 p. (Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne, 18). ISBN : 978-3-515-13147-6. Prix : € 76,00.

Source : Franz Steiner Verlag

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