Publication – « A Cultural History of Objects in the Medieval Age », vol. 32, éd. Julie Lund et Sarah Semple

A Cultural History of Objects in the Medieval Age covers the period 500 to 1400, examining the creation, use and understanding of human-made objects and their consequences and impacts. The power and agency of objects significantly evolved over this time. Exploring objects and artefacts within art, technology, and everyday life, the volume challenges our understanding of both life worlds and object worlds in medieval society.

The 6 volume set of the Cultural History of Objects examines how objects have been created, used, interpreted and set loose in the world over the last 2500 years. Over this time, the West has developed particular attitudes to the material world, at the centre of which is the idea of the object. The themes covered in each volume are objecthood; technology; economic objects; everyday objects; art; architecture; bodily objects; object worlds.

Julie Lund is Associate Professor at the University of Oslo, Norway. Sarah Semple is Professor at Durham University, UK.

Table des matières :

1. Objecthood, Robin Fleming and Katherine L. French
2. Technology, Steve Ashby
3. Economic Objects, Dries Tys and Pieterjan Deckers
4. Everyday Objects: Making and Shaping Medieval Worlds, Toby F. Martin
5. Art, Hans Henrik Lohfert Jørgensen
6. Architecture, Sam Turner
7. Bodily Objects, Bonnie Effros
8. Object Worlds, Ben Jervis and Sarah Semple

Informations pratiques :

A Cultural History of Objects in the Medieval Age, éd. Julie Lund et Sarah Semple, Londres, Bloomsbury, 2022 ; 1 vol., 296 p. (The Cultural Histories Series). ISBN : 978-1-47429-868-1. Prix : USD 99,00.

Source : Bloomsbury

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Publication – Georg Strack, « Solo sermone. Überlieferung und Deutung politischer Ansprachen der Päpste im Mittelalter »

Die vorliegende Monographie untersucht erstmals systematisch politische Ansprachen von Päpsten des Hoch- und Spätmittelalters. Als wichtigstes Redeforum nimmt sie Konzilien in den Blick und zeigt, wie päpstliche Oratorik dazu beiträgt, den Konsens über allgemein verbindliche Beschlüsse rituell zu verdeutlichen. Dieser Funktion entspricht die feierliche, aber eher schlichte Gestaltung der Vorträge, wie sie in Konzilsakten – etwa dem Papstwahldekret von 1059 – überliefert sind. Die Studie macht deutlich, dass es vor allem das literarische Verfahren der réécriture ist, das Päpste in Heiligenviten, Chroniken und Versepen zu großen Rednern werden lässt. Vor diesem Hintergrund erscheinen Ansprachen von Leo IX. bis Bonifaz VIII. in einem neuen Licht – und auch der angeblich so dramatische, in Deus vult-Rufen gipfelnde Kreuzzugsaufruf Urbans II. in Clermont. Besser bezeugt ist persuasive Oratorik für Calixt II., der als Prediger primär auf die Imitatio Christi rekurriert. Das Thema der Leidensnachfolge dominiert in politischen Ansprachen der Päpste seit Innozenz III. Seine Konzilspredigt Desiderio desideravi (Luc. 22,15) von 1215, die Jacques-Paul Migne nur unvollständig druckte, wird im Anhang erstmals kritisch ediert. Innozenz III. steht auch am Beginn der Überlieferungstradition päpstlicher Konsistorialreden, die in einem Ausblick bis hin zu Clemens VI. exemplarisch diskutiert werden. Das Buch wird erschlossen durch Register der Handschriften, Namen und Bibelzitate.

Table des matières : ici

Informations pratiques :

Georg Strack, Solo sermone. Überlieferung und Deutung politischer Ansprachen der Päpste im Mittelalter, Wiesbaden, Harrassowitz Verlag, 2022 ; 1 vol., XLIV–328 p. (Schriften, 79). ISBN : 978-3-447-11388-5. Prix : € 70,00.

Source : Monumenta Germaniae Historica

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Offre d’emploi – Postgraduate Position in Berlin: ‘Translation German Mysticism: The Construction of a European Idea’

Wiss. Mitarbeiter*in (Postdoc) (w/m/d) mit 65%-Teilzeitbeschäftigung befristet auf 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: AE_Postdoc_2022

Bewerbungsende: 10.10.2022

Das Projekt Translation German Mysticism: The Construction of a European Idea ist Teil des SPP 2130 Übersetzungkulturen der Frühen Neuzeit (https://www.spp2130.de/ ; und https://www.spp2130.de/index.php/ii-sektion-2/ ). Dieses Projekt zeigt die prägende Rolle des Übersetzens in der Frühen Neuzeit am Beispiel der Übertragungen von deutscher mystischer Literatur ins Englische. Das England der Frühen Neuzeit bot einen außergewöhnlichen Nährboden für die Rezeption von Autoren wie Paracelsus (1493-1541), Sebastian Franck (1499-1542), Valentin Weigel (1533-1588) und Jacob Böhme (1575-1624): Getragen von dichten Netzwerken wurden Sie ins Englische übersetzt und veröffentlicht. Dadurch wurde eine Tradition erschaffen und einer neuen Leserschaft vermittelt: Ideen aus Kontinentaleuropa wurden mit einheimischen Ansätzen verbunden und eine neue Sprache entstand. Das Projekt zielt auf eine umfassende philosophische und kulturelle Neubewertung dieser Übersetzungen: Es analysiert, wie Ideen durch Übersetzung adaptiert und neu erfunden wurden, und hat drei Zielvorgaben. 1) Anhand von Kurzbeschreibungen wird das Korpus der englischen Übersetzungen auf der Webseite des Projekts präsentiert. 2) Übersetzungsstrategien für die Übertragung mystischer Terminologie und deren Einfluss auf den philosophischen Transfer werden analysiert. 3) Die Beziehung zwischen interlingualem Übersetzen und visueller Verbildlichung als Mittel für transkulturelle Vermittlung philosophischer Ideen wird am Fall des handschriftlichen Werks von Dionysius Andreas Freher (1649-1728) offengelegt.

Aufgabengebiet:
• Führende Funktion in der Organisation der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Forschungsprojekt bzw. mit den Partnerinstitutionen des Projektes
• Wissenschaftliche Koordination der Publikationen in enger Zusammenarbeit mit den Projektleiterinnen Dr. Cecilia Muratori und Prof. Dr. Anne Eusterschulte 

• Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung interdisziplinärer, internationaler Tagungen und Workshops
• Teilnahme an Aktivitäten (Workshops, Tagungen, Arbeitstreffen, ‚TransUnits‘ https://www.spp2130.de/index.php/transunits/), die im Rahmen des SPP 2130 organisiert werden
• Zuständigkeit für die Finanzplanung in Zusammenarbeit mit der Projektleitung
• Zuständigkeit für die Projektwebseite
• Entwicklung eigenständiger Beiträge im Kontext des Forschungsprojektes
• Vorbereitung einer eigenen Qualifikationsschrift oder selbständigen Publikation

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie Promotion in einem literatur- oder kulturwissenschaftlichen Fach; in Kunstgeschichte; in Philosophie oder einer angrenzenden Disziplin mit literaturwissenschaftlichen oder historischen Qualifikationen

Erwünscht:
• Ausgewiesene Kenntnisse im Bereich Literatur- und Kulturtheorie, Philosophiegeschichte oder „intellectual history“ der Frühen Neuzeit
• Kenntnisse im Bereich digital gestützter Präsentation und Publikation von Forschungsdaten
• Vertrautheit mit editorischen Verfahren bzw. Bereitschaft zur Einarbeitung in Transkriptionsverfahren und digitale Aufbereitung von Manuskriptbeständen
• Mitarbeit an der Einrichtung einer kritischen digitalen Edition eines frühneuzeitlichen Textbestandes
• Verantwortlichkeit für die Pflege der Projekt-Website
• Bereitschaft zum Verfassen von eigenständigen Beiträgen zur ‚Mystischen Literatur‘ im Rahmen der Zusammenarbeit des Forschungsprojekts
• Organisation von Team-Meetings, Arbeitstreffen, internationalen Workshops
• Kenntnisse oder Interesse an der Einarbeitung in den Kontext ‚Mystische Literatur‘ aus einer vergleichenden Perspektive / Übersetzung und Transfer zwischen deutsch- und englischsprachigem Raum
• sehr gute Promotion
• sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (eine der beiden Sprachen mindestens auf dem Niveau C1 GER, die andere mindestens auf dem Niveau B2 GER)

Weitere Informationen erteilt Frau Prof. Dr. Cecilia Muratori (cecilia.muratori@unive.it ).

Weitere Informationen

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen (CV, Zeugnisse, Publikationsliste) ein kurzes (maximal 3-seitiges Exposé) des geplanten eigenen Forschungsvorhabens im Rahmen des Forschungsprojekts in deutscher oder englischer Sprache umfassen. Aus dem Exposé soll insbesondere der konkrete Beitrag zur Forschungsagenda des Forschungsprojektes hervorgehen.) unter Angabe der Kennung im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Frau Prof. Dr. Anne Eusterschulte: henrietta.schiffer@fu-berlin.de oder per Post an die

Freie Universität Berlin

Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften

Institut für Philosophie

Frau Prof. Dr. Anne Eusterschulte

Habelschwerdter Allee 30

14195 Berlin (Dahlem)

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden.

Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten der Freien Universität Berlin keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.

Source : Freie Universität Berlin

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Séminaire – Séminaire “Grandes et petites mythologies”

Possibilité de suivre la conférence via ZOOM. Le lien sera publié le mardi précédant la séance sur notre site*

Horaire : 17h-19h
Lieu : BU Robert de Sorbon, Campus Croix-Rouge

Programme complet : ici

Première séance : Le Golem

Géraldine Roux
De la figure mythologique juive du Golem à la créature de Frankenstein : origines et réception d’un être anthropoïde en quête d’identité

Le lien ZOOM pour assister à distance à la séance sera publié ici même mardi 4 octobre.
Plus de détail sur l’affiche ci-dessous.

TELECHARGEMENT :
Affiche ROUX Géraldine presentation.Golem

Source : CRIMEL

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Publication – Claude Mutafian, « Jérusalem et les Arméniens. Jusqu’à la conquête ottomane (1516) »

Dans la division en quatre de la vieille ville de Jérusalem, le quartier chrétien et le quartier arménien sont contigus mais indépendants. Cette situation a priori paradoxale correspond bien à l’ancienneté et à l’importance de la présence arménienne. Jérusalem est en effet restée un mythe pour les Arméniens dès le IVe siècle, quand le christianisme a été proclamé religion nationale. Les relations des Arméniens avec la Ville sainte n’ont jamais cessé, pour culminer à l’époque des croisades qui donnèrent l’occasion de fonder en Cilicie, à la fin du XIe siècle, un État arménien frontalier de la Syrie franque, converti en royaume un siècle plus tard. Jérusalem abritait alors le siège d’un Patriarcat arménien et l’activité culturelle y était particulièrement intense. En témoignent la quantité et la qualité des inscriptions, des sculptures, des mosaïques, des pièces d’orfèvrerie, ou encore des manuscrits superbement calligraphiés, ornés de miniatures qui comptent parmi les chefs-d’œuvre de l’art arménien. Sous la domination des Mamelouks, la culture arménienne continua à fleurir à Jérusalem, comme on peut le voir dans les nombreux récits des voyageurs européens qui n’omettaient jamais une section consacrée aux Arméniens.

À l’heure actuelle, Jérusalem est le plus important conservatoire de la culture arménienne hors d’Arménie. Présentant les relations arméno-hiérosolymitaines dans leur contexte historique et artistique, ce livre en est un reflet. L’abondance des cartes et des tableaux généalogiques en facilite la lecture. L’iconographie y joue un rôle fondamental, le texte étant essentiellement traité en légende des images, qu’il s’agisse de reproductions de miniatures, de monuments et d’œuvres d’art, ou encore de pages manuscrites d’historiens et de voyageurs.

Professeur agrégé de mathématiques, Claude Mutafian a enseigné à l’Université Paris XIII et a publié une série de manuels d’algèbre avant de se consacrer, depuis 1980, à l’étude du Proche-Orient. Titulaire d’une Habilitation à diriger des recherches, il a organisé plusieurs expositions internationales, à commencer par « Le royaume arménien de Cilicie » à la Chapelle de la Sorbonne en 1993. Il est l’auteur de nombreux livres et articles, en particulier sur l’histoire et la culture arméniennes. Aux Belles Lettres ont été publiés L’Arménie du Levant (2012), La Saga des Arméniens de l’Ararat aux Carpates (2018) et Jérusalem et les Arméniens jusqu’à la conquête ottomane (1516) (2022). 

Informations pratiques :

Claude Mutafian, Jérusalem et les Arméniens. Jusqu’à la conquête ottomane (1516), Paris, Les Belles Lettres, 2022 ; 1 vol., 518 p. ISBN : 978-2-25145-296-8. Prix : € 75,00.

Source : Les Belles Lettres

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Colloque – Expériences collectives, pratiques et communautés au premier Moyen Âge. Études de cas et réflexions méthodologiques

Journée d’études, le vendredi 30 septembre 2022, organisée par Geneviève Bührer-Thierry (LaMOP) et Piroska Nagy (UQAM)

Les communautés médiévales – citadines ou rurales, politiques ou religieuses – sont depuis longtemps au cœur de l’intérêt historien. Dans les sociétés prémodernes, les communautés locales étaient à la base de toute expérience de la société : le singulier ne pouvait se penser qu’à partir du collectif; l’individu, à partir de la communauté et jamais sans. Si les pratiques des communautés supposent la coopération des membres d’un groupe en vue de la réalisation d’un objectif commun, et reposent à la fois sur une culture partagée et sur l’interaction et l’échange régulier d’informations, amenant à la prise de conscience d’une spécificité et d’une identité distincte, de nombreuses occasions de la vie en société rassemblent des foules et créent des collectivités éphémères, qui peuvent avoir une durée de vie variable. L’on peut penser à celle des foules accompagnant les translations de reliques ou des processions, à des événements liturgiques ; à celle des membres de différentes assemblées (plaid, assemblée générale, concile); aux armées en campagne, ou encore à de foules en colère, qu’il s’agisse des différents épisodes « patarins » en Italie ou des foules mettant à sac le Harzbourg d’Henri IV en 1074. Qu’est-ce qui caractérise l’expérience collective – et l’expérience personnelle d’un événement collectif ? Quelles sont les expériences et les descriptions de la foule éphémère ou du rassemblement collectif qui servent parfois à actualiser une communauté durable ? Comment l’une et l’autre sont décrites, évaluées, et comment les comprendre aujourd’hui ?

Programme :

9h00 :
Geneviève Bührer-Thierry, Université de Paris I et Piroska Nagy, UQAM
Introduction

1ère partie : Expériences collectives et construction des identités
Président : Gordon Blennemann, Université de Montréal

9h30 :
Laurent Jégou, Université Paris I Panthéon-Sorbonne,

L’expérience conciliaire comme instrument de construction de l’identité collective épiscopale à la fin du IXe siècle

10h30 :
Béatrice Couture, Université de Montréal,

« Des assemblées pieuses de citoyens » : les Rogations comme fêtes unificatrices des communautés alto-médiévales

11h30 Pause

11h45 :
Antonio Manco, Università Sacro Cuore, Milan

Miracles et émotions collectives dans les pèlerinages militants au tombeau d’Anselme de Mantoue (XIe s.)

12h45-14h00 dîner /déjeuner

2ème partie : Expériences collectives et résolution des conflits
Président : Richard M. Pollard, UQAM

14h00 :
Erika Cinello, Université de Bologne Alma Mater Studiorum

Le « commun » à travers la communauté. L’expérience collective du publicum dans le placitum de Risano

15h00 :
Shane Bobrycki, Université de Vienne

Clamor, concursus, et tumultus à Tours: le collectif en débat au IXe siècle

16h Pause

16h30 :
Piroska Nagy, UQAM

De quoi témoignent les serments collectifs à Milan au XIe siècle? Communauté(s), pratiques, droit(s)

17h30 Conclusions

Source : LAMOP

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Appel à contribution – Hearing with all Senses. Interdisciplinary Approaches to a Multisensory Phenomenon (ca. 500–1500)

Organizer / Organisation: Joanna Olchawa, Goethe-Universität Frankfurt am Main Julia Samp, RWTH Aachen University
Date and conference venue / Datum und Veranstaltungsort: as part of the DFG-funded network / im Rahmen des DFG-Netzwerks „Lautsphären des Mittelalters“, March 23–24 / 23.–24. März 2023, Frankfurt am Main
Deadline: November 1 / 1. November 2022

Hearing with all Senses. Interdisciplinary Approaches to a Multisensory Phenomenon (ca. 500–1500)

Hearing occupies a prominent place within the medieval hierarchy of senses. The New Testament pericopes « In the beginning was the Word » (John 1.1) and « Faith comes from hearing » (Romans 10.17) had an immense impact in late antiquity and in the Middle Ages. For example, based on this, the ideas of the conceptio per aurem, according to which Mary conceived by hearing, develop – and these ideas find an astonishing appeal especially in the visual implementation. Exploring the medieval sensory worlds no longer from the primacy of seeing, but rather from hearing, opens up new and surprising perspectives for the evaluation and understanding of actions and rituals, media and narratives. But one sense rarely stands alone. Thus, the reception of writing and text is sometimes understood as a multisensory appropriation – signs for the eye, sounds for the ears, words for gustatory and materials for olfactory as well as haptic perception; and by ruminating on what you have read even the inner senses are involved. The interaction of the senses also facilitates memorization: Hence, the plucking or beating of the ears serves as a reminder – if you want to hear, you have to feel. During the service, in turn, incense was used as a pungent aid to manifest the audible « Word of God » in the room and to envelop those present in it. Thus, perception – especially in the

Christian-Latin Middle Ages – is fundamentally figured as a fluid, situation-dependent mutual interrelation of the senses.

The aim of the conference is to trace the special significance of hearing within multisensory structures and related patterns of perception and contexts of meaning within their specific communication contexts. This not only addresses genuine questions of the historical sciences and humanities, but also calls for interdisciplinary approaches (e.g., in the field of psychoacoustics or the neurosciences): For instance, how does what is heard change depending on what is seen or perceived with other senses? It is equally necessary to consider transcultural as well as transreligious perspectives on the phenomenon of multisensory hearing. Furthermore, it is important to question the terminology of the sensory crossing of borders (such as synesthetic, multi- or intersensory, multi- or cross-modal) regarding contemporary categories of interpretation. The possibilities of present-day mediation of medieval themes and objects in the context of the sensory interplay in museums, for example to blind visitors or in general in ears-on-exhibitions, should also be discussed. The contributions can open exemplary approaches, tackle the phenomenon on a theoretical level or outline methodological insights.

The international conference is organized as part of the interdisciplinary DFG-funded network « Lautsphären des Mittelalters ». With the aim of supporting the networking of PhD students and postdocs working on these topics, proposals from scientists at these levels of qualification are particularly welcome. Travel and accommodation costs will be covered. Please send your abstract of max. 250 words for a presentation of approximately 4.500 words in German or English language as well as a short curriculum vitae until November 1, 2022 to Joanna Olchawa (olchawa@kunst.uni-frankfurt.de) and Julia Samp (samp@histinst.rwth-aachen.de). Do not hesitate to contact us if you have any questions regarding the conference or the submission.

Further information: https://www.tu-chemnitz.de/phil/iesg/professuren/gdma/dfg-netzwerk.php#allgemein

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Publication – « Zwischen Klausur und Welt. Autonomie und Interaktion spätmittelalterlicher geistlicher Frauengemeinschaften », dir. Sigrid Hirbodian et Eva Schlotheuber

Religiöse Frauengemeinschaften eröffnen faszinierende Einsichten in die kulturelle, intellektuelle und soziale Entwicklung im Mittelalter. In der Ordensforschung sind Frauen bisher dennoch vor allem als »pastorales Problem« in Erscheinung getreten. Die Erforschung der weiblichen Religiosen bietet deshalb als die vielleicht größte Forschungslücke der aktuellen Geschichtswissenschaft ein enormes Forschungspotenzial. Der vorliegende Band arbeitet mit interdisziplinärem Ansatz die zentrale Rolle religiöser Frauen, ihrer Visionen und Lebensentwürfe für die Entwicklung der vormodernen Gesellschaft heraus. Die vielschichtigen Beziehungen und Interdependenzen zwischen dem ›Sonderraum‹ Kloster und der Laiengesellschaft erhellen deshalb in besonderer Weise Neuansätze oder Wandel der mittelalterlichen Gesellschaft.

Female religious communities provide a fascinating insight into cultural, intellectual, and social developments during the Middle Ages. Yet they have figured mainly as a »pastoral problem« in the study of religious orders. Turning the focus on this largely discarded half of the religiously active members of society offers an enormous research potential, perhaps the largest neglected area in current historical studies. This is what the current volume sets out to explore. Through an interdisciplinary approach, the central role of religious women, their visions and actions, for the development of pre-modern society becomes apparent. The complex relationship and interdependence of the cloistered women and lay society shines a new light on significant changes in medieval society.

Prof. Dr. Sigrid Hirbodian ist seit 2011 Direktorin des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Davor war sie Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Trier. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören neben der Geschichte geistlicher Frauengemeinschaften in Mittelalter und früher Neuzeit die Geschichte der ländlichen Gesellschaft sowie die südwestdeutsche Adels- und Burgengeschichte.

Prof. Dr. Eva Schlotheuber ist seit 2010 Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der HHU Düsseldorf. Davor war sie Professorin für Mittelalterliche Geschichte und Historische Grundwissenschaften an der WWU Münster. 2016–21 war sie die Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Kultur- und Lebenswelt der religiösen Frauengemeinschaften und die mittelalterliche Bildungsgeschichte.

Table des matières : ici

Informations pratiques :

Zwischen Klausur und Welt. Autonomie und Interaktion spätmittelalterlicher geistlicher Frauengemeinschaften, éd. Sigrid Hirbodian, Eva Schlotheuber, Ostfildern, Patmos Verlag, 2022 ; 1 vol., 410 p. (Vorträge und Forschungen, 91). ISBN : 978-3-7995-6891-3. Prix : € 55,00.

Source : Patmos

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Journée d’étude – Le comté et pays de Dalhem : des origines au XXIe siècle

Le 8 octobre prochain se tiendra le Forum d’histoire « Le comté et pays de Dalhem : des origines au XXIe siècle »

Ce Forum est organisé par la Société d’Histoire et d’Archéologie du Plateau de Herve, en collaboration avec Asbl Celida c/o Archives de l’État à Liège, la Commune de Dalhem – Page de l’administration communale et la Société verviétoise d’Archéologie et d’Histoire.

Programme :

8h30-9h30 : Accueil

9h10 Mot d’accueil – Thomas LAMBIET (Président de la Société d’Histoire et d’Archéologie du Plateau de Herve)

9h20 Mot d’introduction – Arnaud Dewez (Bourgmestre de Dalhem)

Session I : Dalhem et son histoire

9h30-10h00 « D’Ambiorix à Charlemagne au pays de Dalhem » par Jean-Pierre Lensen (Conservateur honoraire du MAHVI – Musée d’archéologie et d’histoire de Visé)

10h00-10h30 « Les origines du comté » par Fabrice MAIRLOT (Historien)

10h30-11h00 Pause

11h00-11h30 « Château fort et bourg castral » par Laetizia Puccio (Assistante aux Archives de l’État)

11h30-12h15 « Le comté de Dalhem sous l’Ancien Régime » par Bruno DUMONT (Chef de section honoraire aux Archives de l’État en Belgique)

12h15-13h30 Lunch

Session II : Dalhem et son patrimoine

13h30-14h00 « Simultaneum et culte protestant dans le pays de Dalhem » par Maquet Julien (Conservateur du Trésor de Liège)

14h30-15h00 « Métiers et usines à Dalhem (XVIIe-XXe siècles) » par René LEBOUTTE (Professeur émérite de l’Université du Luxembourg)

15h00-15h30 Pause

15h30-16h00 « Le petit patrimoine de Dalhem » par Chrystel BLONDEAU (Commune de Dalhem – Page de l’administration communale)

16h00-16h30 « Un nouveau carnet du patrimoine wallon » par Laetizia PUCCIO

16h30 Conclusions et remerciements

17h00 Visite guidée du musée gallo-romain de Berneau en hommage à son créateur Jean POLMANS

Par Jean-Pierre LENSEN

Samedi 15 octobre 2022 de 14h00 à 15h30

Balade-conférence « Dalhem, une capitale et ses secrets », guidée par Thomas Lambiet avec la collaboration de Bruno Dumont et Laetizia Puccio

Informations pratiques :

Le samedi 8 octobre 2022

Salle Al Vile Cinse, rue des Trixhes, 63 à 4607 Berneau

Infos et réservations : chefneuxjanou@yahoo.fr (avant le 28 septembre 2022)

PAF : 4 €

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Colloque – La Pau i Treva (Fondarella, 1173–2023)

El rei Alfons el Cast va ser el primer a signar unes constitucions de PAU I TREVA amb què oferir garanties a la població de la Catalunya, un país que tot just aleshores s’estava cohesionant. Això va tenir lloc el 1173 a FONDARELLA

La petja aleshores assentada a FONDARELLA és una de les baules que han afermat la continuï- tat de Catalunya fins al nostre present.

Convé, per això, contextualitzar i analitzar amb cura científica el significat, el contingut i el lle- gat de les Constitucions de Pau i Treva.

Programme : ici

Informations pratiques :

Lleida-Fondarella,
26, 27 i 28 d’octubre de 2022

Inscripció gratuïta finançada per l’Ajuntament de Fondarella. Important: caldrà enviar prèviament un correu amb les dades personals a l’adreça següent: medieval@historia. udl. cat

-La inscripció gratuïta inclou: participació a les sessions, certificat d’assistència, desplaçament en autocar i el dinar de curs el dia 28 d’octubre a Fondarella.

Grup de Recerca Consolidat en Estudis Medievals “Espai, Poder i Cultura”. Espai 1.02 de l’edifici Recto- rat. Universitat de Lleida. Plaça de Víctor Siurana, 1. 25003 Lleida. medieval@historia.udl.cat, 973703152, http://www.medieval.udl.cat

Ajuntament de Fondarella. Rambla de la Font, 26, 25244 Fondarella. ajuntament@fondarella.cat, 973 600082.

Seus del curs:
Dies 26 i 27:
Sala Víctor Siurana, Universitat de Lleida, Pl.

Víctor Siurana,1. 25003 Lleida.

Dia 28: Sala d’Actes, Ajuntament de Fondarella, Rambla de la Font, 26. 25244 Fondarella

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