Appel à contribution – Die mittelalterliche Bibliothek der Reichsabtei Corvey. Bestände, Forschungsstand, Perspektiven

Veranstalter : Universitätsbibliothek Marburg
Gefördert durch : Deutsche Forschungsgemeinschaft
PLZ : 35037
Ort : Marburg
Vom – Bis : 27.05.2021 – 29.05.2021
Deadline : 30.11.2020

Kontakt :

Dr. Diana Müller
»Die Buchhandschriften der Klosterbibliothek Corvey digital«
Projektleitung
diana.mueller@ub.uni-marburg.de

Alexander Maul M.A.
»Die Buchhandschriften der Klosterbibliothek Corvey digital«
Projektkoordination
alexander.maul@ub.uni-marburg.de

Universitätsbibliothek Marburg
Deutschhausstraße 9
35037 Marburg

Begleitend zum DFG-Projekt « Die mittelalterlichen Buchbestände der Klosterbibliothek Corvey digital » wollen die UB Marburg und die EAB Paderborn in einem gemeinsamen Workshop die Bedeutung der Reichsabtei Corvey, ihres Skriptoriums sowie ihrer vielfältigen Handschriften- und Wissensbestände in den Fokus rücken. Darauf aufbauend sollen Perspektiven für eine virtuelle Konstruktion und Rekonstruktion der mittelalterlichen Bibliothek entwickelt und diskutiert werden.

Die mittelalterliche Bibliothek der Reichsabtei Corvey. Bestände, Forschungsstand, Perspektiven. Interdisziplinärer Workshop (Online) 27. bis 29. Mai 2021

Vor rund 200 Jahren endete im Zuge der Säkularisation die Geschichte der Bibliothek der Reichsabtei Corvey, deren Anfänge in das 9. Jahrhundert zurückreichen. Bis in das 12. Jahrhundert hinein zählte sie zu den bedeutendsten Klosterbibliotheken in Mitteleuropa. Heute sind die Bestände weltweit zerstreut. Die zwei größten noch zusammenhängenden Handschriften-konvolute befinden sich an der Universitätsbibliothek Marburg und an der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek in Paderborn. Beide Einrichtungen haben sich zusammengeschlossen, um ihre mittelalterlichen Buchbestände Corveyer Provenienz zu digitalisieren und zusammen mit dem übrigen Streubesitz auf einem »Corvey-Portal« virtuell zusammenzuführen.

Begleitend zu dem DFG-Projekt »Die mittelalterlichen Buchbestände der Klosterbibliothek Corvey digital« wollen die beteiligten Institutionen in einem gemeinsamen Workshop die Bedeutung der Reichsabtei Corvey, ihres Skriptoriums sowie ihrer vielfältigen Handschriften- und Wissensbestände in den Fokus rücken. Dazu möchten wir Expert_innen zu Corvey, aber auch zu mittelalterlichen Klosterbibliotheken, Klosterskriptorien sowie zu geistlicher Überlieferung zusammenbringen und außerdem einen aktuellen Überblick über die Forschungslage und noch erhaltene Buchbestände gewinnen. Darauf aufbauend sollen Perspektiven für eine virtuelle Konstruktion und Rekonstruktion der mittelalterlichen Bibliothek entwickelt und diskutiert werden.

Erwünscht sind Beiträge zu folgenden Themenfeldern:

– Historisch: Fragestellungen, die sich mit der Geschichte der Reichsabtei Corvey im Mittelalter und/oder dem Corveyer Skriptorium sowie dem Austausch mit anderen Klöstern beschäftigen.

– Theologisch: Fragestellungen, die sich mit der Grundausstattung von Klosterbibliotheken und ihrem Einsatz in der Liturgie, im Gottesdienst und in der Seelsorge befassen.

– Kunsthistorisch: Fragestellungen, welche die Ausgestaltung der Handschriften und der Buchdeckel sowie der möglichen Malwerkstätten zum Inhalt haben.

– Philologisch/Paläographisch: Fragestellungen, die sich allgemein mit der Rolle Corveys in Bezug auf die Herstellung und Verbreitung von Buchhandschriften befassen. Hierzu
zählen auch Beiträge, in denen einzelne Stücke Corveyer Provenienz vorgestellt und z.B. auf Materialität und Layout untersucht werden. Eine Auflistung der uns bekannten Corveyer Handschriften kann bei den unten genannten Kontaktpersonen angefordert werden.

– Digitale Herausforderungen: Fragestellungen, die sich mit der Rekonstruktion historischer Bibliotheken bzw. entsprechenden Digitalisierungsprojekten beschäftigen. Hierzu zählt auch das Aufzeigen von Möglichkeiten, welche z.B. die digitale Bildanalyse oder die historische Netzwerkforschung bieten.

Es ist uns an einer regen Kommunikation zwischen etablierten Fachvertreterinnen und Fachvertretern mit dem akademischen Nachwuchs gelegen. Daher möchten wir gerade auch Masterstudierende, Promovierende und Mitarbeitende aus Projekten dazu ermutigen, eigene Beiträge vorzuschlagen.

Die Veranstaltung wird vom 27. bis zum 29. Mai 2021 in digitaler Form stattfinden. Vorgesehen sind Vorträge mit einer Redezeit von 20 Minuten. Diese sollen bis zum 31. März 2021 als Video-Beiträge eingereicht und den Teilnehmer_innen im Vorfeld des Workshops zur Verfügung gestellt werden. Eine entsprechende Softwarelösung sowie technischer Support für die Videoaufzeichnungen kann bei Bedarf von den Organisatoren zur Verfügung gestellt werden. Daneben sind wir auch für alternative Formatvorschläge wie z.B. die Vorstellung von E-Postern offen. Die virtuelle Veranstaltung wird sich vornehmlich mit der moderierten Diskussion der Beiträge sowie dem Austausch untereinander befassen. Die Konferenzsprache ist deutsch. Die Ergebnisse des Workshops sollen als E-Publikation im Open Access veröffentlicht werden.

Unter https://www.uni-marburg.de/de/ub/forschen/digitalisierung/projekte/corvey erhalten Sie auf der Homepage des Projekts an der Philipps-Universität Marburg weitere Informationen.

Reichen Sie Ihre Vorschläge bitte als halbseitiges Abstract mitsamt einiger kurzer Angaben zu Ihrer Person bis zum 30. November 2020 ein. Eine Rückmeldung über die Annahme der Beiträge erfolgt bis zum 15. Januar 2021. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge an diana.mueller@ub.uni-marburg.de und alexander.maul@ub.uni-marburg.de.

Source : H-Soz-Kult

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Séminaire – Séminaire d’études médiévales ibériques 2020-2021

Toulouse – Campus du Mirail
UNIVERSITÉ TOULOUSE – JEAN JAURÈS
Maison de la Recherche, Salle D31

Le lundi* de 9h30 à 12h


Programme :

7 décembre 2020
Anna Alberni (ICREA, Barcelone), Alexandra Beau- champ (Université de Limoges) et Stefano Cingolani (ERC MiMus)
Autour du programme de recherche (ERC) MiMus loculator seu Mimus. Performing Music and Poetry in Medieval Iberia.

* Vendredi 29 janvier 2021
Sylvain Piron (EHESS)
Retour sur Opicino de Canistris : famille terrestre, famille céleste.

Amaia Arizaleta (Université Toulouse – Jean Jaurès)
Cartes littéraires, diagrammes, cartographies des savoirs ? (Castille, XIIIe s.).

15 février 2021
Juan Vicente García Marsilla (Universitat de Valencia) et Sandrine Victor (INU Champollion-Albi)
Que donnent à voir les chantiers urbains médiévaux ? Les chantiers catalans et valenciens comme marqueurs de contextes.

15 mars 2021
Ekaterina Novokhatko (Universitat Autònoma de Bar- celona) et Fernand Peloux (CNRS, Framespa)
Martyrologes et manuscrits hagiographiques en Cata- logne (IXe-XIIe s.).

12 avril 2021
Daniel König (Universität Konstanz) et Daniel Baloup (Université Toulouse – Jean Jaurès)
Discours sur la violence et violence du discours entre chrétienté et Islam au Moyen Âge.

10 mai 2021
Gaelle Bosseman (Université Toulouse – Jean Jaurès) et Florian Gallon (Université Toulouse – Jean Jaurès)
Édition et étude d’un florilège ascético-eschatologique annexé au Beatus de Silos (fin XIe s.).

Source : Université de Toulouse

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Offre d’emploi – Resident fellowships (Post Doc), RomanIslam Center for Comparative Empire and Transcultural Studies (Universität Hamburg)

The Center for Advanced Study « RomanIslam Center for Comparative Empire and Transcultural Studies » funded by the German Research Foundation (DFG), invites applications for Resident fellowships (Post Doc). The fellowships should start in 2021 and have a duration between 1 and 12 months.


Fellowships are available for scholars at all stages of their academic career who have completed their doctoral degree and established an independent research profile. Applicants should be engaged in a research project in any relevant discipline that is related to the Center’s interests in Romanization and Islamication in the period and area in question. The Center also welcomes applications from scholars working on comparative empire and transcultural studies in a broader historical (or contemporary) perspective whose research has a strong focus on theoretical and methodological issues. The second year (2021) theme is ‘Imperial Religions and Local Beliefs’, i.e. the relationship between state authority and religion. Which forms of local religious practice remained in place, despite the dominance of eastern salvation religions, and which forms changed as a result thereof?

Applications should be in English, including a CV, a research proposal for the project pursued at Hamburg, including the project’s relation to the topic (2000 words), and an indication of the months the applicant wants to spend at the Center and the kind of financial support they require. All materials should be sent in a single pdf document to Dr. Rocco Selvaggi romanislam@uni-hamburg.de by November 30, 2020.

Source : RomanIslam

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Web – Mise en ligne dans Archives et Manuscrits du fichier Avril sur les manuscrits enluminés de la BnF

Le fichier sur les manuscrits enluminés de la BnF constitué par François Avril, conservateur général honoraire au département des manuscrits de la BnF, et généreusement mis à la disposition du public par son auteur a été versé dans les fonds du département sous la cote NAF 28635 et numérisé intégralement. En 2015, il a été mis en ligne dans Gallica : https://archivesetmanuscrits.bnf.fr/ark:/12148/cc94835t

A présent, toutes les fiches visibles dans Gallica viennent d’être reliées aux notices des manuscrits correspondants dans le catalogue en ligne Archives et Manuscrits. Elles sont ainsi désormais accessibles individuellement à partir des notices des manuscrits décrits par François Avril.

En voici un exemple, emprunté aux Grandes Heures d’Anne de Bretagne (BnF latin 9474) : https://archivesetmanuscrits.bnf.fr/ark:/12148/cc774972

Le lien vers les fiches a été inséré dans les notices juste avant le bloc de la bibliographie relative au manuscrit.

Ce fichier a été élaboré par François Avril à partir d’un examen systématique des manuscrits des fonds latin, français (et partiellement N.A.F.) et italiens, dans la perspective de l’élaboration d’un catalogue scientifique des manuscrits enluminés de la BnF. Cette documentation de travail a été tenue à jour et complétée jusqu’en 2003. Elle comporte 9375 fiches au total.

S’il est possible que certaines fiches nécessitent une révision à la lumière des nouveaux acquis de la recherche, cette documentation sur les manuscrits enluminés de la BnF n’en demeure pas moins irremplaçable.

Les fichiers des manuscrits  enluminés  ibériques, insulaires, germaniques, flamands et italiens ont servi de base aux catalogues correspondants déjà publiés ou en cours de parution.

Source : Manuscripta

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Publication – « Allemagne et France au cœur du Moyen Âge », dir. Dominique Barthélemy et Rolf Große

Les histoires nationales de naguère étaient trop étroites : un seul pays, France ou Allemagne, représentait le centre du monde. Les auteurs, tant Français qu’Allemands et Belges, ont donc souhaité une nouvelle perspective, non moins sérieuse et fiable, mais un peu plus vibrante, et tissée de beaux textes et de documents captivants. Chaque chapitre s’attache à l’un des événements – des serments de Strasbourg à la bataille de Bouvines –, à l’un des personnages réels ou fictifs – la reine Gerberge, le forestier Lidéric –, à l’une des institutions – la trêve de Dieu, les tournois, les écoles – qui donnent du relief à quatre siècles d’histoire franco-allemande. Des synthèses sont proposées sur des points cruciaux comme la persécution des juifs ou, moins dramatique, l’invention des armoiries. En évoquant précisément, avec sympathie et sans complaisance, le passé de l’Europe, les auteurs parleront par là-même aussi de son avenir.

Informations pratiques :

Allemagne et France au cœur du Moyen Âge, dir. Dominique Barthélemy et Rolf Große, Paris, Passés Composés, 2020. Préface de Michel Zink. 144 p., 17 x 24 cm. ISBN : 978-2-3793-3231-9. Prix : 29 euros.

Source : Passés composés

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Publication – « The Art of the Poor. The Aesthetic Material Culture of the Lower Classes in Europe 1300-1600 », dir. Rembrandt Duits

The history of art in the late Middle Ages and the Renaissance has generally been written as a story of elites: bankers, noblemen, kings, cardinals, and popes and their artistic interests and commissions. Recent decades have seen attempts to recast the story in terms of material culture, but the focus seems to remain on the upper strata of society. In his inclusive analysis of art from 1300 to 1600, Rembrandt Duits rectifies this.

Bringing together thought-provoking ideas from art historians, historians, anthropologists and museum curators, The Art of the Poor examines the role of art in the lower social classes of Europe and explores how this influences our understanding of medieval and early modern society. Introducing new themes and raising innovative research questions through a series of thematically grouped short case studies, this book gives impetus to a new field on the cusp of art history, social history, urban archaeology, and historical anthropology. In doing so, this important study helps us re-assess the very concept of ‘art’ and its function in society.

Table des matières :

List of Figures
Notes on Contributors
Preface
Introduction. Did the Poor have Art? Rembrandt Duits (The Warburg Institute, School of Advanced Studies University of London, UK)
1. Material Culture without Objects: Artisan Artistic Commissions in Early Renaissance Italy, Samuel Cohn (University of Glasgow, UK)
2. Poverty in the Paintings of Jacopo Bassano: The Crisis Poor and the Structural Poor, Tom Nichols (University of Glasgow, UK)
3. The ‘Slipshot’ Nature of Carpaccio’s St Tryphon Tames the Basilisk: A Painting for a Poor Confraternity, Thomas Schweigert (University of Wisconsin-Madison, USA)
4. Communal Patronage of Church Decoration in Rural Venetian Crete, Angeliki Lymberopoulou (The Open University, UK)
5. Next to Chur We Are still Poor: Art and the Relationality of Poverty in the Rhaetian Alps,Joanne W. Anderson (University of Aberdeen, UK)
6. Miracles in the Margins: The Miraculous Image of Santa Maria delle Carceri in Prato, Shannon Gilmore-Kuziow (Australian Catholic University, Australia)
7. The Art of Popular Piety: Pilgrim Souvenirs from the Museum of London Collection, Meriel Jeater (Museum of London, UK)
8. Artisans and Dress in Denmark 1550-1650: A Preliminary Exploration, Anne-Kristine Sindvald Larsen (Aalto University, Finland)
9. The Art of Artisan Fashions: Moroni’s Tailor and the Changing Culture of Clothing in Sixteenth-Century Italy, Paula Hohti Erichsen (Aalto University, Finland)
10. Identifying Popular Musical Practice: Instruments and Performance in the Iconography and Archaeology of the Medieval and Renaissance Period in Europe, Roger Blench (Cambridge University, UK)
11. An Art for Everyman: The Aspirations of the Medieval Potter, Jacqui Pearce (Museum of London Archaeology, UK)
12. Italian Tin-Glazed Ceramics: Silverware for Poor People? Clarisse Evrard (University of Lille – École du Louvre, France)
13. Ordinary Objects for Priceless Lighting: Copper-Alloy Candlesticks in Medieval and Early Modern England, Anne-Clothilde Dumargne (University of Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines, France)
14. Burning Issues: Political Iconography on Dutch Firebacks, Lucinda Timmermans (Amsterdam, Rijksmuseum, The Netherlands)
15. Visual Pedagogy: The Use of Woodcuts in Early Modern Lutheran and Catholic Cathechisms, Ruth Atherton (University of South Wales, UK)
16. Shakespeare’s Picture of ‘We Three’: An Image for Illiterates? M.A. Katritzky (The Open University, UK)
Bibliography
Index

Informations pratiques :

The Art of the Poor. The Aesthetic Material Culture of the Lower Classes in Europe 1300-1600, dir. Rembrandt Duits, Bloomsbury, 2020. 312 p. 96 ill. ISBN : 9781786726179. Prix : £76.50

Source : Bloomsbury

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Publication – « Landévennec, 818-2018. Une abbaye bénédictine en Bretagne », dir. Yves Coativy

En 818, Louis le Pieux ordonne à l’abbé de Landévennec d’abandonner la règle des Scots pour adopter celle de saint Benoît. Une page se tourne dans l’histoire de l’abbaye, mais aussi de la Bretagne. Cet événement a marqué la vie de la communauté, mais il ne faut pas négliger l’impact de cette décision sur la longue durée. Rappelons que les débats religieux et politiques restent vifs à ce sujet quand on évoque ce que certains perçoivent comme un changement de civilisation et la fin d’un âge d’or, sans oublier les discussions, passées et présentes, sur la place que Landévennec devrait avoir dans la culture bretonne. Autant d’éléments que le Centre de recherche bretonne et celtique et la communauté bénédictine ont souhaité mieux faire connaître par un colloque qui a réuni, du 6 au 8 juin 2018, une trentaine de chercheurs dont les contributions sont rassemblées dans ce volume richement illustré, sous la direction d’Yves Coativy, professeur d’histoire médiévale à l’université de Bretagne Occidentale et membre du CRBC.

Table des matières : ici

Informations pratiques :

Landévennec, 818-2018. Une abbaye bénédictine en Bretagne, dir. Yves Coativy, Centre de Recherche Bretonne et Celtique, 2020. 348 pages – illustrations couleurs 21 x 27 cm – 28.

Source : Université de Brest

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Appel à contribution – Lire, (ré)écrire et partager : anciennes et nouvelles pratiques de signification

Bologne, 10 et 11 février 2021
Conférence inaugurale : Professeur Paolo Costa (Université de Pavie)

Le colloque invite à réfléchir à des questions d’une brûlante actualité sur les modalités d’écriture, de lecture et de partage dans la contemporaneité, selon des perspectives interdisciplinaires, intermodales et transmediales.

Mème1, twittérature, micro-récits social, fanfictions et web comics ne sont que quelques exemples des nouvelles formes d’écriture apparues dans le domaine de la culture post- médiale. À l’arrivée des nouvelles technologies et de l’ère du social a suivi la prolifération de nouvelles pratiques de lecture, de (ré)écriture et de partage, qui transforment actuellement en profondeur le panorama littéraire, en ouvrant la voie à des phénomènes de production collective et en stimulant un vertigineux travail de re-signification. De telles expériences trouvent dans le web et en particulier dans les social media leur écosystème de développement et de propagation, en atteignant souvent une audience globale : on assiste ainsi à une extraordinaire multiplication des produits culturels dérivés, dont la matrice est fréquemment ignorée par l’utilisateur final.

Il est important de rappeler que les pratiques de réemploi, d’altération et de re- signification des textes et des images ne sont pas exclusives de la contemporanéité la plus récente, mais se révèlent consubstantielles à la production culturelle depuis l’Antiquité – aussi en raison de l’absence des concepts modernes d’auteur et de copyright. Il suffit de penser à l’emploi du mythe et de l’epos dans le drame attique, ou à la diffusion et à la re-sémantisation des figures et motifs de matrice folklorique ou classique dans les œuvres médiévales des différents genres (selon la dynamique circulaire qui caractérise la culture médiévale, où se produit une intéressante perméabilité entre phénomènes de l’oralité et écritures savantes), ou encore, à la propagation dans le temps et dans l’espace de la légende hagiographique, qui donne lieu à un processus pluriséculaire de reformulations de l’Antiquité tardive au Moyen Âge tardif. À leur tour, la modernité et l’âge contemporain ont su s’approprier ces pratiques, bien que dans un contexte marqué par une forte auctorialité : sont exemplaires dans ce sens, bien que limitées au dernier siècle, la “méthode mythique” de type moderniste théorisée par

T. S. Eliot et la pratique du pastiche, déjà diffusée en domaine moderniste, mais qui prend un rôle central dans les œuvres d’auteurs post-modernistes. De nouveaux processus de reprise et de manipulation des contenus et des formes traditionnelles concernent, de la deuxième moitié du XXe siècle à nos jours, à la fois des courants littéraires et des approches disciplinaires très éloignés les uns des autres. Ils franchissent les frontières de la littérature proprement dite pour intéresser, dans une optique trans-médiale, des codes et des langages qui relèvent de la sphère audiovisuelle, figurative ou encore performative.

Aujourd’hui, comme dans l’Antiquité, les modalités de transmission et le support matériel d’un texte ou d’une image influencent leur production et leur réception. La brièveté textuelle des beaucoup des textes en ligne est-elle nécessairement synonyme d’une simplification du message ? La coexistence d’autres codes qui font apparaître un nouveau sens, par exemple dans les écritures social et partagées, active-t-elle une série des réflexions sur le concept d’auctorialité et sur les finalités mêmes de telles re-sémantisations ? La fraîcheur communicative et la grande actualité des telles formes d’écriture ouvrent-elles la voie à des questions d’ordre pédagogique? Est-il légitime d’entrevoir dans ces pratiques « mémétiques » une potentialité didactique et vulgarisatrice ? Un mème d’un tableau de Léonard ou d’un cercle de l’Enfer dantesque, peut-il éveiller une découverte du contenu originaire et susciter chez l’étudiant.e un élan vers une recherche individuelle plus consciente ?

En prenant appui sur ces réflexions, le colloque se donne pour objectif de réfléchir sur les modalités de propagation et de re-signification culturelle, depuis le Moyen Âge jusqu’à nos jours, et sur l’apport des nouveaux moyens de communication dans cet ensemble de processus. L’appel est ouvert à différents champs disciplinaires : littérature, histoire de l’art, théâtre et performance, pédagogie, didactique, sémiotique et sciences cognitives. Les propositions de communication peuvent inclure les thématiques suivantes, mais elles n’y sont pas limitées :

  • Resémantisation des produits culturels
  • Dissimulation de la source d’origine
  • Lecture et réécriture d’œuvres canoniques à travers les social media
  • Langue et langages des nouveaux media
  • Auctorialité des nouvelles transpositions
  • Promotion d’œuvres originelles à travers les nouveaux media
  • Subjectivité dans les nouvelles transpositions
  • Fonctions rhétoriques de l’antonomase et du lieu commun
  • Iconicité
  • Mème et propagande
  • Remix, manipulation et postproduction
  • Réadaptations et réécritures
  • Formes de brièveté textuelle
  • Stratégies didactiques liées aux phénomènes médiatiques

Modalités de participation Le colloque s’adresse aux doctorants et aux jeunes docteurs. Les propositions de communication en italien, anglais, français et espagnol seront les bienvenues. La durée des interventions sera de vingt minutes. Une sélection des trauvaux fera l’objet d’une publication ultérieure.

Les intéressés doivent envoyer : un bref resumé de l’intervetion (max. 400 mots); un bref profil biobibliographique (max 150 mots); max. 4 mots-clés de la communication.
Les propositions sont à faire parvenir à lilec.gradconf2021@unibo.it pour le 30 novembre. Les résultats de la sélection seront communiqués aux intéressés dans le 10 decembre.

La participation au colloque est gratuite.

Lieu du colloque : LILEC – Département des Langues, Littératures et Cultures modernes de l’Université de Bologne. En cas de nécessité sanitaire, le colloque pourra se tenir en ligne ou en modalité mixte.

Sur le site web du colloque seront disponibles des approfondiments sur les contenus du colloque ainsi que toutes les informations logistiques : https://eventi.unibo.it/graduate-conference-lilec-2021

Le comité scientifique (Federica Ambroso, Mattia Arioli, Simone Carati, Gabriella E. Imposti, Luca Marzolla, Michele Morselli, Susanna Scavello, Andrea Suverato, Luca Tosadori)

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Publication – « Joachim von Fiore, Expositio super Apocalypsim et opuscula adiacentia 1 », éd. Alexander Patschovsky und Kurt-Victor Selge

Der Apokalypsenkommentar ist das umfangreichste Werk des Kalabreserabts Joachim von Fiore († 1202), in dem er versucht, Vers für Vers die Johannes-Apokalypse als Regieanweisung Gottes für den Gang der Kirchengeschichte im Rahmen eines dreifach gegliederten, linear verlaufenden Systems der Weltgeschichte insgesamt zu erweisen. Im Bewußtsein, daß dieses Konzept bei seinen Lesern nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen würde, hat Joachim in nicht weniger als drei Anläufen (Praefatio, Enchiridion und Introductorius super Apocalypsim), dem eigentlichen Kommentar Einführungsschriften vorausgeschickt, die den Leser mit grundlegenden Problemfeldern vor allem hermeneutischer Art vertraut machen sollen. Der vorliegende 1. Teil der Gesamtausgabe des Kommentars hat diese Einführungsschriften zum Hauptinhalt. Sie werden begleitet von zwei thematisch zugehörigen kleineren Werken: dem Entwurf einer Auslegung zu einer bestimmten Apokalypsenstelle (Bilibris tritici usw., Apoc. 6, 6) und einem Schema, betitelt De septem sigillis, das die sieben Siegel der Apokalypse als zeitliches Grundgerüst für die Geschichte des Alten wie des Neuen Testaments stichwortartig vor Augen führen soll.

Table des matières : ici

Informations pratiques :

Joachim von Fiore, Expositio super Apocalypsim et opuscula adiacentia 1, éd. Alexander Patschovsky und Kurt-Victor Selge, Harrassowitz Verlag, 2020 (Monumenta Germaniae Historica, Quellen zur Geistesgeschichte des Mittelalters 31). Frontispiz, XXXIV und 874 S. 8º. 2020. ISBN : 978-3-447-11376-2 geb. € 168,—

Source : Monumenta Germaniae Historica

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Publication – Bernard Hamilton et Andrew Jotischky, « Latin and Greek Monasticism in the Crusader States »

Monasticism was the dominant form of religious life both in the medieval West and in the Byzantine world. Latin and Greek Monasticism in the Crusader States explores the parallel histories of monasticism in western and Byzantine traditions in the Near East in the period c.1050-1300. Bernard Hamilton and Andrew Jotischky follow the parallel histories of new Latin foundations alongside the survival and revival of Greek Orthodox monastic life under Crusader rule. Examining the involvement of monasteries in the newly founded Crusader States, the institutional organization of monasteries, the role of monastic life in shaping expressions of piety, and the literary and cultural products of monasteries, this meticulously researched survey will facilitate a new understanding of indigenous religious institutions and culture in the Crusader states.

Bernard Hamilton (1932-2019) was Professor of Crusading History at the University of Nottingham. His numerous publications include The Leper King and His Heirs: Baldwin IV and the Crusader Kingdom of Jerusalem (2000), Religion in the Medieval West (2003) and The Christian World of the Middle Ages (2013).

Andrew Jotischky is Professor of Medieval History at Royal Holloway University of London. He is the author of Crusading and the Crusader States (2nd Edition, 2017), The Carmelites and Antiquity: Mendicants and their Pasts in the Middle Ages (2002), The Perfection of Solitude: Hermits and Months in the Crusader States (1995) as well as numerous articles in scholarly journals.

Table des matières :

Part I: Latin Monasticism:

The Latin presence in the levant before 1097
The Austin canons
The premonstratensian canons
The canons regular of St. Ruf, avignon, in the county of Tripoli
Benedictine monasteries
Benedictine convents
Benedictine monasteries in the tradition of St. Romuald and St. Peter Damian
The Cistercians
The Carmelites
The franciscan provincia terrae sanctae
The dominican provincia terrae sanctae
Antiochene monasteries of uncertain rite

Part II: Greek orthodox monasticism:

Orthodox monasteries in the crusader states: a survey
Institutional life in Greek monasteries
Aspects of spiritual life in Greek monasteries
Reading, writing and representation.

Informations pratiques :

Bernard Hamilton et Andrew Jotischky, Latin and Greek Monasticism in the Crusader States, Cambridge, Cambridge University Press, 2020. 244 x 170 mm, 10 b/w illus. ISBN : 9780521836388. Prix : 75 £.

Source : Cambridge University Press

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